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3 (1837)
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83
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derselben; d) der Stempel; e) Staubgefässe der männlichen Blume, alles vergr.; f) die Beereund der Fruchtstiel; g) dieselbe längs durchschnitten; h) der Saame; i) derselbe halb geöffnet.k) 1) der Embryo längs und quer durchschnitten.

Dracaena Draco.

Syst. sex. Hexandria Mongyiiia. Syst. nat. Asparageae. Juss.

Char. gen. Geschlechtshülle glockenförmig, 6-theilig, Staubfäden f>, in der Mitteerweitert, die Staubbeutel aufliegend; Griffel einfach mit dreilappiger Narbe, Frucht-knoten 3-fächrig, dreisaamig; Beere 1- oder 2-fächrig, 1- oder 2-saamig.

Char. speciei: Baum, mit nacktem geringeltem Stamm, fast fleischigen, linealischenan der Basis kurz scheidig verbreiteten, stechenden eingerollt-zugespitzten Blättern.

Abänderungen: Man findet diesen Baum mit straffen und ziemlich aufrechten und dannmit abstehenden und mehr oder weniger hängenden Blättern.

Synonyme: Dracaena Draco Linne, Asparagus? Draco Linne. Deutsche: Dra-chenbaum, Drachenblutbaum.

Vaterland: Die canarischen Inseln, von dort einzeln in Portugal eingeführt; ob auchin Ostindien, wie angegeben wird, vorkommend?

Beschreibung: Baum von beträchtlicher Höhe und Stärke mit anfangs einfachem pal-menähnlichem Stamm, später nach dem Blühen aber sich verästelnd, anfangs cylindriscb, glatt,durch die Narben der dicht übereinander sitzenden Blätter netzartig geringelt. Blätter nach derSpitze des Stammes oder der Zweige sehr dicht spiralig-gestellt, sitzend, mit ihrer verbrei-terten innen roth gefärbten Basis einen Theil des Stengels umfassend, linealisch, ganzrandio-mehrnervig, kahl, bläulich-grün, in eine eingerollt-zugespitzte stechende Spitze auslaufend.Blumen klein, weiss, an den Aesten einer endständigen ausgebreiteten, 34 F. hohen Rispe,in etwas entfernten Büscheln stehend. Blumenstiele unter der Mitte gegliedert, einige Li-nien lang, die Büschel am Grunde mit einigen weisshäutigen lanzett-linealischen Bracteen un-terstützt. Geschlechtshülle unten schmal röhrig, dann glockig, 6-theilig, die Zipfel länd-lich-stumpf, etwas nach aussen gebogen. Staubgefässe an der Basis der Zipfel befestigtetwas kürzer als diese, Staubfäden pfriemlich, in der Mitte erweitert, einen länglichen gel-ben, in der Mitte beweglieh angehefteten Staubbeutel tragend. Fruchtknoten länglich, anbeiden Enden verschmälert, 3-seitig, der Griffel fadenförmig mit dreilappiger Narbe. Fruchteine fasl kugelige, stachelspitzige, erst grüne endlich rothe Beere, durch Fehlschlagen einesoder zweier Fächer, nur 1- oder 2-fächrig, mit einem Saamen in jedem Fach.

Off". Sanguis Draconis. Man erhielt sonst eine Sorte Drachenblut von diesemBaum, welches wie man sagt durch Einschnitte gewonnen weiden soll, doch ist jetzt nur dasostindische im Gebrauch, weswegen Calamus Draco zu vergleichen ist.

Erklärung der Kupfertafcl 268. Der ganze Baum während des ersten Blühens vielmal verkleinert undein Stück der Oberflüche des Stammes, ein Blatt und ein Ast der Rispe in nat. Gr.; a) eineBlume in nat. Gr.; b) dieselbe vergr.; c) ein Bliithen-Zipfel nebst Staubgefäss; d) das letzterebesonders; e) f) der Stempel; g) derselbe queer durchschnitten; li) die IXarbe, alles mehr oderweniger vergr.; i) die reife Beere; k) dieselbe queer durchschnitten, und 1) ein Saame, alles innat. Gr.

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