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3 (1837)
Entstehung
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kleiner; Rispen end - und achselständig gestielt, weissgrau-seidig; Geschlechtshülle6-spaltig*, die Zipfel länglich in der Mitte abfallend; Staubgefässe 9, in dreifacher Reihe;die 5 innersten mit 2 gestielten drüsigen Anhängen an der Basis; drei Nectarien; Staub-beutel 4-fächrig; Frucht in der abgeschnittenen 6-theiligen Geschlechtshülle stehend.

Abänderungen: Von dieser häufig kultivirten Pflanze finden sich viele Abänderungen,mit grösseren und kleineren Blättern, mit spitzer, stumpfer oder fast herzförmiger Blattbasis,mit länger oder kürzer zugespitzter spitzlicher oder stumpfer ßlatlspitze, mit breitern oderschmälern von der eyförmigen Gestalt bis fast zur lanzettförmigen übergehenden Blättern;endlich mit fast geruchloser Rinde. Von diesen Formen ist die mit länglichen oder ellipti-schen, an der Spitze länger verschmälerten, an der Basis spitzen Blättern sehr häufig fürLauras Cassia und selbst von Linne gehalten worden.

Synonyme: Lauras Cinnamomum Linne, Persea Cinnamomum Sprengel, CinnamomumZeylanicum Nees v. Esenbeck; Lauras Cassia Linne und einiger Autoren. Deutsche:Ceylonischer Zinimt.

Vaterland: Diese Art scheint urüsprünglich nur in Ceylon einheimisch zu sein, kommtaber fast verwildert und angebaut in Ostindien und den Molucken vor und wird auch inWestinden und Brasilien kultivirt. Ist auch bei uns in Gewächshäusern.

Beschreibung: Dieser niedrige Baum oder Strauch unterscheidet sich von der vo-rigen Art, welcher er im Allgemeinen sehr ähnlich ist, durch die fast vierseitigen kahlenAestchen, durch die kahlen Blattstiele, durch die im Allgemeinen kurzem, nach ihrer Basishin breitern, daher mehr eyförmigen Blätter, welche in eine stumpfe Zuspitzung vorgezogensind und bei welchen die Seitennerven schon vor der Spitze verschwinden, ferner durch diegewöhnlich in der Mitte ihrer Länge abfallenden Zipfel der Geschlechtshülle, so wie endlichdurch den höchst angenehmen und milden gewürzhaften Geruch der Rinde, so wie der übri-gen Theile.

Off. Cinnamomum acutum, Oleum Cinnam. acuti. Der Zimmt ist die innere Rindejüngerer Zweige von der äussern Borke befreit, von fasrigem Bruch, zäher Substanz, vongelblich-braunrother Farbe, von eigenthümlich angenehmem, gewürzhaftem, starkem Geruchund süssem aromatischem Geschmack. Man zieht die dünnen Stücke vor, welche im Allge-meinen sehr gerollt sind und gerollt in einander liegen, mehr als bei der vorigen Sorte. Dasätherische Oel wird in Indien gewonnen, ist gelb, wird durchs Alter braun, ist wohlrie-chend, von süssem brennenden Geschmack. Spec. Gew. = 1,044.

Chemische Beschaffenheit: Nach Vaucquelin's Untersuchungen enthält der Ceyloni-sche Zimmt ätherisches Oel, Harz, eisengrünenden Gerbstoff, einen rothgelb färbenden StolFund Gummi.

Nutzen: Bekannt ist die Benutzung des Zimmts als Gewürz im Haushalt, medicinischwird er ganz auf ähnliche Weise wie der Cassienzimmt benutzt.

Erklärung der Kupfertafel 265. Ein blühender Zweig in nat. Gr.; a) eine ganze Blume halb durch-schnitten ; b) Hüllzipfel von innen und aussen gesehen; c) ein Slaubgcfäss ohne und d) eins mitdrüsigen Anhängen; e) Staubgefässe nebst dem Stempel allein; f) die letzten besonders; g) An-thcreniclappe; h) Blumenstaub, alles mehr oder weniger vergr.; i) Zweig mit Früchten in nat.Gr.; k) ein Stück eines Astes in nat. Gr.; 1) ein Schnittchen der innern Rinde unter dem Mi-croscope gesellen-

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