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3 (1837)
Entstehung
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70
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Curcuma Zedoaria.

Syst. sex. Monandria Monogynia. Syst. not. Scitamineae s. Drimyrrbizeae.

Char. gen. S. b. Curcuma longa.

Char. speciei: Die eyförmigen und die bandförmigen Knollen durchweg blass stroh-gelb; Blattplatten breit lanzettförmig, auf ihren Scheiden lang gestielt, grün, mit einerdunkelpurpurnen Wolke durch die Mitte; die Blumenähre seitwärts neben den Blätternaus der Wurzel tretend; die Blumen kürzer als die Deckblätter.

Synonyme: Curcuma Zedoaria Roscoe, Curcuma Zerumbet Roxburgh; AmomumZerumbeth König. Deutsche: Zittwerwurzel.

Vaterland: Diese Pflanze ist sehr häufig auf dem westlichen Theile von Java' undin einigen Gegenden Ostindiens. Die Droguisten zu Calcutta erhalten sie von Chittagong,wo sie wild wächst. Blüht im April.

Beschreibung: Wurzel aus eyförmigen Knollen, aus denen die Stengel und Blüthensich entwickeln, und aus bandförmigen Knollen, welche seitwärts liegen, alle sind innen vonblass strohgelber Farbe und von angenehm campherartigern Geruch, und warm gewürzhaftenibitterlichem Geschmack Von den eyförmigen Knollen gehen besonders die Wurzelfasern ab,von welchen einige dicker sind, tiefer eindringen und in längliche, dichte, perli'arbeneKnollen endigen, die weniger dicht und wohlriechend sind, als die obern. Die mit ihrenScheiden sich gegenseitig umfassenden Blätter bilden eine Art von Stengel, welcher untenvon 23 stumpfen, kahlen, grünen, fein gestreiften, angedrückten, schuppenartigen Scheidenumgeben wird, und eine Höhe von 33| F. erreicht. Blätter stehen 4 b fast zweireihigbeisammen, ihre Platten stehen mit ziemlich langen, etwas geflügelten Stielen auf dem unternscheidigen Theil, sind breit-lanzettlich, 12 F. lang, fein zugespitzt, mit zahlreichen paralle-len Adern, auf beiden Seiten kahl und beständig mit einem dunkelpurpurnen Flecken in derMitte. Blumenstengel besonders, früher oder zugleich mit den Blättern aus der Wurzelhervorbrechend, 5 b Z. lang, unten mit wenigen schlaffen, stumpfen Scheiden von grünerFarbe umgeben; Aehre buschig, 4 5 Z. lang, so dass sie mit ihrer Spitze sich fast einenFuss über die Erdoberfläche erhebt, aus länglichen, concaven, ziegeldachartig über einander-liesenden Bracteen bestehend, welche mit der untern Hälfte ihrer fnnenränder an die hinterliegenden angewachsen sind, und dadurch lauter Taschen bilden; die untern Bracteen sindbreit und kürzer, kaum mit Roth gefärbt, hinter jeder 3 4 schön gelbe, sitzende, vonihren eigenen farblosen Bracteen umfasste Blumen; die obern Bracteen sind gewöhnlichunfruchtbar und von tieferem Carmoisin- oder Purpurroth. Kelch kaum ein Drittel so langals die Krone, unregelmässig, 3-zähnig. Krone trichterförmig, mit etwas gekrümmter Röhre,Saum in doppelter Reihe, äussere blassgelb, dreitheilig, der unpaare Theil gewölbt, mitpfriemlicher Spitze; innere dreitheilig, das Paar umgekehrt-eyförmig, blassgelb, der unpaareTheil breit, umgebogen, 2-spaltig, tief gelb. Der Staubfaden kurz, Staubbeutel doppelt,das untere Ende jedes Fachs in eine lange pfriemliche Spitze ausgebend. Der Frucht-knoten aussen haarig, der Griffel fadenförmig, unten von 2 Schüppchen umgeben; Narbe2-lappig. Kapsel oval, kahl, blass strohfarben und fast durchscheinend, nicht regelmässigin Klappen aufspringend; die licht braunen Saamen von einer weissen, unregelmässigen,gelappten Saamendecke unterstützt, durch deren elastisches Zusammenziehen die Kapsel birstund die Saamen ausgetrieben werden.