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zernen Schlägeln geklopft, und nun fortwährend in Wasser oder Lauge aufgeweicht und wie-derum getrocknet und geklopft wird, bis er die gehörige Weiche und Lockerheit erlangt hat;man legt ihn auch in Salpeterauflösungen, um ihn hesser feuerfangend zu machen, oder ineine Lösung von essigsaurem Blei oder reibt ihn mit Schiesspulver, jedoch ist so zubereiteterzu medicinischem Gebrauch nicht anwendbar. Uebrigens giebt diese Art einen minder gutenSchwamm als die folgende, da sie holziger und fester von Substanz ist.
Chemische Beschaffenheit . Eine vollständige Analyse des Feuerschwamms fehlt noch.In Wasser gelegt giebt er diesem eine braune Färbung und zusammenziehenden Geschmack,indem er Gyps, salzsaures Kali und Extractivstoff enthält Da es ein bloss mechanisch wir-kendes Mittel ist, so kommt auf seine Bestandteile weniger an, als auf eine gute Zubereitung,wodurch er gehörig trocken und weich wird.
Pfützen: Der Gebrauch des Feuerschwamms als Zündmaterial ist bekannt, medicinischfindet er seine Anwendung als äusserliches blutstillendes Mittel.
Erklärung der Kupfertafcl 253. Ein ganzer Schwamm in nat. Gr., a) ein Längsdurchschnilt desselbenebenso, b) ein Theil der untern Fläche etwas vergr. c) die Poren noch mehr vergr.
Polyporus fomentarius.
Syst. sex. Cryptoganiia Fungi. — Syst. nat. Fungi s. Mycetes Auct.
Char. gen. S. bei Polyporus igniarius.
Char. speciei: Mehrjährig; Substanz innen schwammig weich, flockig, aussen hart,gelbbraun; Hut stiellos, fast dreieckig, schwach gürtelstreifig; der stumpfliche Rand und diesehr kleinen Poren blass-bläulich-weiss, später rothfarben.
Abänderungen: Der Hut dieses Schwammes zeigt sich bald dicker, bald flacher, undwird durch Uebereinanderwachsen mehrerer auch cylindrisch und missgestaltet.
Synonyme: Polyporus fomentarius Fries, Boletus fomentarius Linne, Boletus ungu-latus Bulliard, Bol. applanatus Persoon.— Deutsche: Feuer-, Zunder-und Wundschwamm.
Vaterland: In einem grossen Theile Europa's findet sich dieser Pilz besonders analten Buchen in grossen und dichten Wäldern.
Beschreibung: Es unterscheidet sich diese Art von der vorigen durch ihre weichereSubstanz, durch weniger kissenartige Dicke des Hutes, durch weniger stumpf-wulstigen Band,durch die eben so kleinen, aber durch etwas dickere Wände von einander getrennten Poren,durch die mehr in's Gelbe spielende Färbung des Innern und durch den weisslichen Anflug,welcher im jungen Zustande die Porenfläche bedeckt. Häufig ist er auch deutlicher gürtel-streifig und blasser oben an Farbe, oft auch auf der obern Seite mit kleinen Höckerchen be-setzt. An Grösse ist diese Art eben so veränderlich wie die vorige.
Off. Wie bei Polyporus igniarius.Clicr
Chemische. Beschaffenheit:Nutzen: Wie bei Pol "
Wie bei Pol. igniarius.
igniarius.
Erklärung der Kupfertafel 254. Der Pilz in nat. Gr., a) ein Stückchen der Unterseite mit den Porenvergr.; b) ein Längsschnitt desselben vergr., wodurch man die Röhren im Innern sieht.