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3 (1837)
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einen geringen Moosgcruch hat, sich übrigens beim Destilliren und Verbrennen wie Kartoffel-stärke verhält.

Nutzen: In Island bildet das isländische Moos ein Hauptnahrungsmittel, nachdem manihm durch schwache Aschenlauge die Bitterkeit genommen bat. Man benutzt es medicinischtheils mit dem Bitterstoff, tbeils ohne denselben als nährende Gallerte, welcher man verschie-denes zusetzt, um sie schmackhafter zu machen, eben so benutzt man den Bitterstoff alleinals ein Mittel bei Wechselfiebern und andern Krankheiten.

Erklärung der Kupferlafel 252. Eine ganze Pßanzc in nat. Gr., a, b) fruchttragende Spitzen des Laubesund c) Rand desselben, alles vergr.

Polyporus igniarius.

Syst. sex. Cryptogamia Fungi. Syst. nat. Fungi s. Mycetes Auct.

Char. gen. Hutpilz fleischig-zähe oder kork-und holzartig; Hut meist fast sitzend;Vorhang fehlend; Schlauch haut mit der Hutsubslanz von gleicher Beschaffenheit und mit ihrverwachsen, von rundlichen Poren durchbohrt, deren dünne einfache Scheidewände die Schläucheenthalten, welche dünn sind, mit sehr kleinen Fruchtkörnern.

Char. specici: Mehrjährig; Substanz hart, holzig, korkartig-flockig, rostig-aschfarben;Hut stiellos, fast hufförmig, undeutlich gürtelstreifig; der stumpf aufgeworfene convexe Randund die sehr kleinen Poren zimmtfarben.

Abänderungen: Dieser Pilz ist nach dem verschiedenen Standorte bald grösser, baldkleiner, bald mehr kissenartig gewölbt, bald mehr flach, in der Jugend oft mit braungelbenstriegelig-angedrückten Haaren bedeckt.

Synonyme: Polyporus igniarius Fries; Boletus igniarius Linne und vieler Schriftsteller;Bol. fulvus Willdenow, ßol. ungulatus und obtusus Pers. Deutsche: Feuerschwamm,Zündschwamm, Wundschwamrn.

Vaterland: Wächst an Stämmen von Weiden, Eschen, auch an Kirschen, Schlehendurch einen grossen Theil von Europa häufig.

Beschreibung: Pilz von sehr verschiedener Grösse und Färbung, Hut halbrund, huf-förmig, obere äussere Fläche gewölbt, erwachsen von ziemlich glatter, zuletzt aber rissiger,borkiger Oberfläche und meist von mehr oder weniger dunkler rostfarbig aschgrauer Färbung,in der Jugend mit goldgelben angedrückten Haaren bedeckt, der äussere untere Rand rundlichgewölbt, stark vorstehend; zimmtfarbig, die untere Poren tragende Fläche auch etwas gewölbtund zimmtfarbig und wie der Rand häufig weisslich überzogen; mit sehr feinen Löchelchen,welche fast rund sind und sehr dicht neben einander stehn, sie sind die Ausgänge der imInnern befindlichen langen und dünnen Röhren, welche von dunkler Zimmtfarbe, aber oft weissausgefüllt sind.

Off. Boletus igniarius (Agaricus chirurgorum s. quercinus s. quercinus praeparatus),der bekannte Wund- oder Feuerschwamm, oder Schwamm, welcher aus jenem Pilze auf dieWeise gewonnen wird, dass derselbe erst geschält und getrocknet, dann das Innere mit höl-^

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