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3 (1837)
Entstehung
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57
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Vaterland: Unbekannt; wird in wärmeren Gegenden, namentlich in Deutschland undder Schweiz hier und da gebaut.

Beschreibung: Diese Weizenart gehört zu den Spelten mit zerbrechlicher Spindel,sie unterscheidet sich von dem gewöhnlichen Spelt besonders durch die dichte Aehre, welchemehr grade ist, und deren zusammengedrückte Flächen mit den Flächen der Spindel in einemrechten Winkel und nicht parallel stehen, endlich durch den an den ganzen Kelchspelzenstark vortretenden Kiel, welcher nach oben in eine einwärts gekrümmte Stachelspitze über-geht, von welcher sich bei den gegrannten Abarten eine grade Granne erhebt.

Off. Wie bei Trit. vulgare.

Chemische Beschaffenheit: Nicht genauer bekannt, vergl. Trit. vulgare.

Nutzen: Wie bei Trit. Spelte.

Erklärung der Kupfertafcl 247. 1. Eine gegrannte Aehre; 2. ein Aehrchcn derselben; a) Kelchspelze,b) äussere Kronenspche, c) innere Kronenspelze, d) Frucht, c) dieselbe quer durchschnitten; 3. eineAehre der ungegrannten Abänderung; 4. ein Aehrchen derselben, a) eine Kclchspclze, b) eineäussere Kronenspelze, c) eine innere Kronenspelze, d) eine Frucht, e) dieselbe f/uer durchschnitten ;alles in nat. Gr.

Olea europaea.

Syst. sex. Diandria Monogynia. Syst. nat. Jasmincae Juss., Oleincae Link.

Char. gen. Kelch klein, abfallend, kaum röhrig, schwach 4-zähnig; Blumenkronefast radförmig mit kurzer Röhre und 4 eyförmigen Randtheilen; Staubgefässe 2, mit kurzenpfriemlichen Staubfäden und graden breit eyförmigen Staubbeuteln; Stempel einfachmit sehr kurzem Griffel und dicklicher kurz 2-spöHiger Narbe; Frucht eine eyförmig glatteSteinfrucht, mit beinhartem Stein, ein- oder zweifächrig, danach ein- oder zweisaamig.

Char: speciei: Strauch oder Baum mit zuweilen dornigen Aesten, gegenständigenlanzettlichen, ganzrandigen, verschiedenfarbigen Blättern, Blumen in einfachen oder zusam-mengesetzten achselständigen Trauben.

Abänderungen: Man unterscheidet zwei Formen: die kultivirle (Olea sativa IJoff-mannsegg u. Link) baumartig, dornlos, mit lanzettlichen unten silbergrauen Blättern undgrössern Früchten; die wilde (Olea Oleaster Hoffmannsegg u Lk.); strauchig, dornäslig mitkleinern länglichen, unten nur in der Jugend graulichen Blättern und kleinem Früchten.Ausserdem hat man von der kultivirten Form noch eine Menge Abänderungen, unter denendie Olea Cajetana Pei, welche zugleich Blumen und Früchte trägt, die ausgezeichnetste ist.

Synonyme: Olea europaea Linne u. d. meisten Autoren; Ol. Oleaster u. sativa Hoff-mannsegg u. Link; Olea Cajetana Petagna. Deutsche: Oel- oder Olivenbaum.

Vaterland: Wild und kultivirt kommt der Oelbaum in den Ländern um das mittel-ländische Meer, so wie auf den darin befindlichen Inseln vor. Blüht im April, Mai und Juni.

Beschreibung: Strauch, kleiner oder grosser Baum mit rundem Stamm und anfangsglatter grün-grauer im Alter rissiger Rinde. Aeste zahlreich, gegenständig, durch Verkümmerndes einen auch einzeln, mehr oder weniger offenstehend, in derjJugend vierkantig, graulich,Gnimpel's Abbild. 111. Bd. 8

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