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Trigonella Foenum graecum.
Syst. sex. Diadelplüa Dccandria. — Syst. not. PapilioDaceae s. Leguminosac Auct.•Chav. gen.: Kelch glockig, fünfspaltig, schwach 2-lippig; Krone schmetterlings-artig, Nachen klein, Fahne und Flügel fast gleich, in Gestalt einer dreiblättrigen Blumen-kröne abwärtsstehend. Staubgefässe 10, neun in einer Röhre verwachsen. Stempeleinfach. Hülse länglich, zusammengedrückt oder cylindrisch, zugespitzt, vielsaamig; Würzel-chen des Keims auf der Fuge der Saamenblätter liegend.
Char. speciei: Stengel aufrecht, einfach, einjährig; Blätter gedreit; Blättchenumgekehrt-eyförmig, am obern Rande etwas gezähnt, Nebenblätter lanzettlich-sichelartig,ganz: Blume zu 1 — 2 sitzend; Kelch behaart mit pfriemlichen, bis zur Hälfte seiner Längereichenden Zähnen; Hülsen lang, sichelig, zusammengedrückt, doppelt so lang als ihr langerspilzer Schnabel, langgezogen-genetzt, gestreift, vielsaamig; Saamen gross, schief vierseitig-eyförmig.
Synonyme: Trigonella Foenum graecum Linne und aller Autoren; Buceras Foen. gr.Allioni; Foenum graecum officinale Moench; Trigonella gladiata der Gärten, aber nicht Steven's.— Deutsche: Kuhhorn- oder Bockshornklee, Bockshornkraut, griechisches Heu, gemeinerHornklee, u. s. w.
Vaterland: Auf Aeckern im südlichen Frankreich, Italien, Griechenland, Aegyptenund Kleinasien, wo diese Pflanze, so wie im südlichen und mittleren Deutschland, kultivirtwird. Blüht im Hochsommer.
Beschreibung: Einjährige, ungefähr 1—2 Fuss hohe Pflanze mit einfacher, senkrechtherabsteigender, wurzelzaseriger, weisslicher Wurzel. Stengel grade aufrecht, einfach, wenigästig, rundlich, gestreift, unten kahl, oben angedrückt feinhaarig; Aeste kürzer als der Sten-
Sel, unter spitzem Winkel aufsteigend, nur an der untern Hälfte des Stengels entspringend,üätter gestielt, gedreit, Blättchen sehr kurz gestielt, umgekehrt-eyfürmig-keilförmig, etwaseingedrückt, am obern stumpfen Ende mit ausgeschnitteneu spitzen Zähnchen versehen, sonstganzrandig, rippig-geädert, kahl, alle Blattstiele etwas behaart. Nebenblätter klein,lanzettlich, spitz, etwas sichelartig, ganzrandig. Blume sitzend zu 1 — 2 in den Blattachselu,kürzer als der Blattstiel, aufrecht. Kelch behaart, rührig, etwa 2 Lin. lang, stehenbleibend,bis zur Hälfte in 5 pfriemliche Zähne gespalten. Blumenkrone blassgelb, die Fahne läng-lich, umgekehrt-eyförmig, ausgerandet, unten verschmälert, zurückgebogen-abstehend T kaumetwas länger als die gerunzelten, nach oben stumpf gerundeten, im Ganzen fast beilförniigenFlügel, die Blättchen des Nachen fast von derselben Gestalt, aber kürzer, am obern stumpfenEnde verwachsen r unten frei. Staubgefässe von der Länge des Nachen, am obern Endeaufwärts gebogen, mit kahlen Staubfäden und fast herzförmigen, 2-fächrigen, gelblichenStaubbeuteln. Stempel einfach, von der Staubfädenröhre eingeschlossen und wie diesegebogen, Fruchtknoten länglich,, zusammengedrückt,, mit abfallenden Haaren besetzt, Grif-fel kurz, Narbe stumpf, Hülse bis zu 6 Zoll lang, steif, aufrecht, sichelarlig gebogen, mitdem scharfen Rücken der Krümmung nach oben, allmählig verdünnt in eine nach oben gebo-gene Spitze auslaufend, kahl, netzförmig-geädert. Saamen einreihig-liegend, bräunlich-gelb,eyförmig-schief vierseitig, mit einer schiefliegenden Furche auf jeder flachen Seite. Embryo-gelb, das Würzeklien auf der Fuge der Saamenblätter liegend.