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förmig; Fiederblätter i\ F. lang, 4 — 5 Finger breit, länglich-linealisch spitz, kahl, amRande mit einzelnen schwachen Stacheln versehen, ßlüthen erscheinen erst, wenn derBaum ausgewachsen, und nach der Fruchtreife stirbt er ab Blüthenscheide mitten zwi,-schen den Blättern hervortretend, 3 F. lang, aussen mit mehreren Reihen von Stacheln be-setzt. Rispe 6 — 10 F. lang, am Grunde in 8 —10 aufrechte Aeste getheilt, welche mitschwachen Stacheln besetzt sind und zahlreiche 2-reihige Nebenäste tragen, die auf gleicheWeise nochmals verästelt sind. Diese letzten Aestchen sind f> — 6 Zoll hing, fingersdick,kurz gegliedert, die Glieder unten schmaler, oben breiter; die Blumen seitlich oben aus denGliedern hervorkommend, klein, schmutzig-rö'thlich. Frucht kugelig oder etwas eyförmig,fast stachelspitzig, erst grün, endlich braun und glänzend, aussen mit raulenförmigen, ab-wärts gekehrten, nach unten freien, nach oben angehefteten Schuppen ziegeldachartig be-deckt. Saamen blass purpurrot!), trocken erdfarbig, rundlich, beinhart.
Off. Sago. — Das aus dem Stamm gewonnene Stärkemehl, welches aus Ostindienim Handel zu uns kommt. Das Mark wird, wenn die Pflanze dazu gehörig entwickelt ist,aus dem gefällten und in Stücke gehauenen Stamm gekratzt und in Wasser ausgewaschen,wo sich dann das Stärkemehl als ein feines weisses Pulver ausscheidet, welches man wie-derholt auswäscht, um es reiner zu erhalten, und dann noch feucht durch Gelasse mit klei-nen runden Löchern drückt, wodurch es die Körnerform erhält, in welcher wir es stetsbekommen.
Chemische Beschaffenheit: Das Sago ist nur eine Art des Stärkemehl aus Palmenoder palmenartigen Gewächsen gewonnen.
Nutzen: Man benutzt den Sago theils als ein gesundes, leicht verdauliches Nahrungs-mittel, theils aber auch medicinisch als ein ernährendes und stärkendes Mittel, welches be-sonders schwächlichen Personen und Kindern empfohlen wird. Es giebt übrigens viele Ar-ten Palmen und Cycadeen, welche Sago liefern, daher man auch im Handel verschiedene,schon nach der Farbe zu unterscheidende Sorten (weissen, rotben oder braunen) kennt,welche ihre Verschiedenheit nach einigen nur der verschiedenen Bereitungsart verdanken sollen.
Erklärung der Kiipferlafel 237. Ein ganzer Baum sehr verkleinert , a) eine Frucht mit einem Theildes Rispenästchcns , b) der Saame, c, d) derselbe r/uer durchschnitten , wo bei e) der EmbryoHegt, f) dieser letztere besonders , alles vergr.
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Quassia amara.
Syst. sex. Dccandria Monogynia. — Syst. nat. Rufaceae. Sech Simarubeae.
Char. gen. Kelch 5-theilig; Blumenkrone 5-blätterig, mit gegeneinander geneiBlättern; Staubgefässe 10; die Staubfäden nur am Grunde mit einer Schupp
oppe.
Fruchtknoten 5, mit 5 verwachsenen Griffeln; Kapseln 5, etwas fleischig, 2-klappi & ,einsaamig, auf dem rundlichen, niedergedrückten Blumenboden.
Char. speciei: Strauch oder kleiner Baum mit unpaar gefiederten Blättern, ge-flügeltem Blattstiel und endständiger Blüthentraube.