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mehr oder weniger vergr. — Taf. 228. Der obere Thcil der TVurzcl und der untere der Stengelin nat. Gr. a) ein Ast der Wurzel quer und b) längs durchschnitten , c) eine Fruchttraube, d) derSaamen, e) derselbe längs durchschnitten, alles in nat. Gr.
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Piper nigrum.
Syst. sex. Diandria Digynia. — Syst. nat. Piperaceae Auct.
Char. gen.: Blumen gedrängt in einer deckblätlrigen Aehre; hinler jedem schildför-migen Deckblatt derselben ein einsaamiger Fruchtknoten mit drei Narben und 2— 3Staubgefässen oder die Geschlechter getrennt. Kelch und Krone fehlend. Fruchteine Beere, Embryo umgekehrt mit reichlichem Eyweiss.
Char. specici: Blätter zweireihig, wechselnd schief eyförmig-herzförmig, zugespitzt,5 — 7nervig, kahl, glänzend-dunkelgrün, Aehren gestielt, blatt-gegenständig, schlaff, längerals die Blätter.
Synonyme: Piper nigrum L. u. aller Autoren. — Deutsche: Schwarzer und weis-ser oder gewöhnlicher Pfeffer.
Vaterland: Ursprünglich in Ostindien einheimisch, und dort, so wie auf den mo-luckischen Inseln, auf Ceylon, auf den mascarenischen Inseln und in Westindien eultivirt.
Beschreibung: Wurzeln lang, tief in den Boden dringend. Die ganze Pflanze kahl.Stengel rund, gegliedert (Gliederenden verdickt, Glieder bis 3 Z. lang), schwach (unten vonFingers-Dicke), an den Gliedern häufig Wurzel treibend, sich anheftend und so lang aufstei-gend, gabel-ästig. Blätter kurz gestielt, breit-eyförmig, lang-zugespitzt, an der Basis meistschwach herzförmig und etwas schief, mit 5 — 7 unten vortretenden Nerven, oben dunkel-grün glänzend, unten blasser, 4 — 6 Z. lang, 2— 3 Z. breit. Blattstiele lf— {- Z. lang,rundfieh-rinnig. Aehren besonders nach den Spitzen der Pflanze, gestielt, einzeln den Blät-tern gegenüber, rund, schlaff, hängend, 3 — 6 Z. lang auf 3 — 6 Lin. langen Stielen, einigemännlich, andere weiblich, noch andere Zwitter. Deckblätter schmal und stumpf. Staub-gefässe drei, fast so lang als der Fruchtknoten, mit gekrümmten Staubfäden und gelben2-fäcbrigen, rundlichen Staubbeuteln. Narben drei, länglich nach aussen gekrümmt,weisslich. Frucht eine rundliche Beere, welche erst grün, darin roth, endlich schwarz ist,sie enthält einen Saamen mit grossem Eyweiss, in welchem in einer kleinen Höhlung am obernEnde der Embryo liegt, und welches oft in der Mitte eine leere Höhlung zeigt.
Off. Piper nigrum, Piper album. — Der schwarze Pfeffer sind die unreifen Beerengetrocknet, sie werden, sobald sie roth werden, abgepflückt und schnell getrocknet, je un-reifer sie sind, desto runzliger w r erden sie; sie sind kugelig, matt-schwarz, runzlig, fest undinnen weiss, von eigenthünilichem scharf-brennendem Geschmack und gewürzhaftem Geruch.Der weisse Pfeffer sind die reifen Saamen von der äussern fleischigen Rinde befreit, sie sindkugelig, glatt, aussen und innen weiss, von weniger scharfem Geschmack als der schwarzePfeffer. In England wird dieser weisse Pfeffer häufig aus dem schwarzen Pfeffer durchEinweichen und Maceriren in Seewasser, Urin, oder gewöhnliches Wasser bereitet, wodurchdie Rinde sich ablöst.
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