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filzig, die Aeste aufrecht abstehend. Jede Blume von drei sehr hinfalligen Deckblättchenunterstützt. Kelch aussen drüsig und behaart, innen weiss und gestriegelt-zottig mit kah-lem Rande. Staubfäden fadenförmig, kahl. Fruchtknoten kurz gestielt, zusammenge-drückt, am Rande zottig-weichhaarig, Griffel fadenförmig, gekrümmt. Hülse gestielt,schief-umgekehrt-eyförmig-rundlich, zusammengedrückt, kurz-stachelspitzig; Saamen einzeln,schwarz, glänzend, kahl, von einer zarten fleischfarbenen Saamen decke umhüllt.
Off. Balsamum Copaiva. — Auch von dieser hx\. wird in Brasilien ein Copaivabalsamgewonnen, der auch wohl mit in den Handel kommen mag, da die Eingebornen die einzelnennahe verwandten Arten nicht weiter unterscheiden.
Chemische Beschaffenheit,
Verwechslungen und
Nutzen: wie bei Copaifera guianensis.
Erklärung der Kupferlafel 223. Ein Blüthenknospen tragender Zweig in nat. Gr., a) ein Ast der zu-sammengesetzten Aehre, b. c. d) Deckblätter unter der Blume von verschiedenen Seiten, e) einegeöffnete Blumenhiospe, f) ein Staubgefiiss aus derselben und g) der Stengel aus der Knospe,alles vergr.
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Copaifera Langsdorffii.
Syst. sex. Decandria Monogynia. — Syst. nat. Leguminosae Juss.
Char. gen. S. b. Copaifera guianensis.
Chor, speciei: Blätter drei bis fünfpaarig-gefiedert, Fiedern gleichseitig, stumpfdurchscheinend-punetirt, die untern eyrund, die obern oval-elliptisch: Blatt- und Blumen-stiele schwach -weichhaarig.
Synonyme: Copaifera Langsdorffii Desfontaines. — Copaiiya do campo der Brasiiier— Deutsche: Langsdorffscher Copaivabaum.
Vaterland: In Brasilien, namentlich in der Capitanie von St. Paulo. Blüht im Januar.
Beschreibung: Diese Art ist der vorigen sehr nahe verwandt, unterscheidet sich aberdurch eine gewöhnlich etwas grössere Zahl von Fiederpaaren (3—5.), durch die stumpfenicht ausgerandete Spitze der Fiedern, deren Rand wellenförmig ist und deren Basis nieherzförmig erscheint, welche überhaupt mehr elliptisch und fast ganz unbehaart sind. Auchdiese Art bildet einen ansehnlichen Baum, mit vielästigem Wipfel, dessen äusserste Ver-zweigungen schwach-weichhaarig sind.
Off. Balsamum Copaiva. —- Die Einwohner der Capitanie St. Paulo gewinnen ausdiesem Baum den Balsam, welchen sie als Heilmittel anwenden.
Chemische Beschaffenheit,
Verwechslungen und
Nutzen: wie bei Cop. guianensis