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Die Blumen in zusammengesetzten Aehren, nicht hinreichend bekannt. Frucht unbekannt.Von der Cop. Jacquini unterscheidet sich diese Art, durch die netzförmig-aderigen und dabeinicht zugleich gerippten Fiedern; durch das strenge Gegenüberstehen derselben; durch diegrössere Kleinheit und andere Form dieser Fiedern. Ferner haben Aehnlichkeit mit dieserCop. nitida 1) die Copaifera multijuga (auch aus Brasilien), sie unterscheidet sich durchdie grössere Anzahl der Fiedern (6—{10 Paar), welche weit schmaler sind und eine etwas ab-gesetzte aber langgezogene uud stumpfliche Zuspitzung enden, auch durchscheinend-punctirtund undeutlich rmpig-netzadrig sind, mit tiefliegendem Adernetz; endlich durch schwachweichhaarige Blattstiele. 2) die Copaifera Jussicni, welche sich durch 5 — G paarige Fiedern,die stachelspitzig, allmählig lang-zugespilzt, netzadrig und verhältnissmässig schmaler sind,unterscheidet.
Off. Baisamum Copaiva s. b. Copaifera guianensis.
Chemische Beschaffenheit,
Verwechslungen und
Nutzen: wie bei Copaifera guianensis.
Erklärung der Kupfertafel 222.knoten, b) ein Blatt der
nitida zur Darstellung des Gefilssnetzes, e) ein Fieder der Cop. Jussieni mit ihrem Gcfü<^>,^-^,alle in nat. Gr., i) der Stempel von Cop. nitida, ganz, nach dem Blühen, g) derselbe längs durch-schnitten, beide vergr.
Copaifera laxa.
Syst. sex. Decandria Monogynia. — Syst. nat. Leguminosae Juss.
Char. gen. S. b. Copaifera guianensis.
Char. speciei: Blätter 3 — 4paarig-gefiedert; Fiedern fast gleichseitig, fast ein-wärts gekrümmt, ausgerandet, durchscheinend-punctirt, die untern herzförmig-eyrund, dieobern eyrund-länglich; Blattstiele weichhaarig, Blumenstiele zottig-lilzig.
Synonyme: Copaifera laxa Ilayne. — Copaiiva do campo der Brasilien — Deutsche:Schlaffer Copaivabaum.
Vaterland: Auf den Campo's in der Provinz Minas Geraes von Brasilien.
Beschreibung: Ein ungefähr 30 Fuss hoher Baum, dessen Stamm ungefähr 1 Fuss stark,sich sechs bis zehn Fuss über der Erde in Aeste zertheilet, welche einen schlaffen läng-lichen Wipfel bilden. Das Holz gelblich-weiss, die Stammrinde aussen aschgrau, fein-rissig, innen dunkelroth-braun, die Jüngern Aeste kahl, braun, die jüngsten weichhaarig.Die Blätter in Vergleich mit den frühern Arten klein. Die Fiedern paarweise genähert,10—18 Lin. lang, kurz gestielt, lederartig, durchscheinend-punctirt, netz adrig mit feinemRandnerven, wimperig, jung fein behaart, besonders auf dem Mittelnerven der untern Seite.Alle Blattstiele weichhaarig, der gemeinsame rund, kaum fein gerinnt, 1\ —2* Z. lang,am Grunde etwas verdickt, die besondern eine Linie lang. Blumen in end- oder achselstän-digen einfach zusammengesetzten Aehren. Die Verzweigung des Blüthenstandes zottig-