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28Copaifera bijuga.
Syst. sex. Decandria Monogynia. — Syst. nat. Leguminosae Juss.
Char. gen.
S. b. Copaifera guianensis.
Char. spcciei: Blätter 2-paarig-gefiedert; Blättchen einwärtsgekrümmt-oval, un-gleichseitig, stumpf-zugespitzt, durchscheinend-punctirt.
Synonyme: Copaifera bijuga Wildenow undHoifinannsegg, Copaiba Piso. —Deutsche:Copaivabaum -von Bahia.
Vaterland: In der Provinz Bahia Brasiliens von Goraez entdeckt.
Beschreibung: Diese Art, welche nur aus wenigen Exemplaren, welche durch Hrn.Siber, Kammerdiener des Grafen v. Hoffmannsegg nach Europa gebracht wurden, bekannt ist,zeichnet sich durch ihre nur in zwei Paaren stehenden Blättchen oder Fiedern aus, undscheint ganz mit der von Piso und Marcgrav 1648 beschriebenen und abgebildeten Copaibaübereinzustimmen, von welcher Pflanze jene Schriftsteller angeben, dass ihr Holz wie vonMennige roth gefärbt erscheine und dass Copaivabalsam von ihr gezapft werde. Die Fruchtist nach dem Berichte des Sammlers von kurzen steiflichen Haaren rings umgeben.
Off. Balsamum Copaiva, wenigstens die aus der Provinz Bahia in Brasilien eingeführte
Sorte.
Chemische Beschaffenheit,
Verwechselungen und
Pfützen: wie bei Copaifera guianensis.
Erklärung der Kupfertafel 221. Ein blühender Zweig in nat. Gr. a) eine Blume ganz geöffnet, b) einKelchblatt, c) das Pistill, ganz und d) längs geöffnet, alles etwas vergr.
Copaifera nitida.
Syst. sex. Decandria Monogynia. — Syst. nat. Leguminosae Juss.
Char. gen. S. b. Copaifera guianensis.
Char. speciei: Blätter 2-4-paarig gefiedert, Fiedern einwärtsgekrümmt, ungleich-seitig, stumpf-zügespitzt, kaum durchscheinend punctirt, die untern breit- eyrund, die obernlänglich-eyrund; Blatt- und Blumenstiele unbehaart.
Synonyme: Copaifera nitida Martius u. Hayne. — Deutsche: glänzender Copaivabaum.
Vaterland: Wächst in kleinen feuchten Wäldern der Provinz Minas Geraes in Bra-silien. Blüht im März.
Beschreibung: Baum von ungefähr 30 Fuss Höhe und vielästigem Wipfel, die A esteund Aestchen kahl, braun, die Jüngern mit schmutzig-weisslicher Oberhaut und vielenrundlich warzenartigen Höckerchen bedeckt. Die Fiedern \\ —2 Zoll lang, 9 —12 Linienbreit, gewöhnlich in 3 oder 4 Paaren, lederartig, unbehaart, glänzend, unten etwas blasser.