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3 (1837)
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felfuss konisch in die beiden kurzen aufrechten Griffel auslaufend. Frucht ungefähr 3Linien lang, blass graulich-gelb, die borstenförmigen Härchen auf derselben gewöhnlich zumTheil abgerieben, vom Rücken zusammengedrückt, jedes Achaenium mit aussen convexer,innen concaver Fläche und stumpfem Rande, nach oben und unten verschmälert, drei Riefenauf dem Rücken, drei auf der Berührungsfläche, die Thälchen convex mit einem Oelstriemenin der Bütte. Fruchtträger borstenförmig, bis zum Grunde getheilt.

Off. Semen Cumini s. Cymini. Die oben beschriebenen Früchte, sie sind zerriebenvon kümmelähnlichem aber stärkerem und eigenthümlichem nicht sehr angenehmem Geruchund von erwärmendem scharf gewürzhaftem Geschmack.

Chemische Beschaffenheit: Bley fand in 1000 Th. dieser Früchte: 2,359 aetherischesOel, hell goldgelb, sehr dünnflüssig, sehr gewürzhaft scharf; 0,319 Essigsäure; 71,350Chlorophyll^ 5 Myricin; 77,250 fetles Oel; 7 gerbestoffhaltigen Extractivstoff mit salzsauremKali und schwefelsaurem Kalk; 2|Weichharz; 16 Hartharz, 122 Extractivstoff mit salzsauremKali und apfelsaurem Kalk; 160 Gummi mit apfelsaurem Kalk; 60 Schleimgummi; 4 apfels.Kalk; 4 apfels. Talkerde; 20 Gummi; 117 Pflanzenkleber; 38 verhärteten Eyweissstoff; 116Harz; 86 Pflanzenfaser; 90 Feuchtigkeit; 1,722 Schwefel und Verlust. Nach Remmler undLewis sollen 2 Pfand der Früchte eine Unze aeth. Oel geben; nach Hagen gaben aber 12Pfnnd nur 2 Unzen 1 Quentchen.

Nutzen: Schon den Alten waren diese Früchte als Gewürz bekannt und dazu dienensie auch noch jetzt an manchen Orten. Aber sie waren auch schon bei den altern Aerztenals Heilmittel für Menschen und Thiere bekannt und gehörten zu den Semina quatuor calidamajora. In ihrer Wirkung kommen sie dem Kümmel nahe sind aber noch kräftiger.

Erklärung der Kupfertafel 218. Eine ganze Mühende Pfl. in nat. Gr., a) eine ganze Blume, b) das Pi-still mit dem Kelche, beides vergr., c) die reife Frucht in nat. Gr., d) dieselbe vergr., e) eineAchacne vergr. und quer durchschnitten, f) eine solche ebenso und längs durchschnitten.

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Copaifera guianensis.

Syst. sex. Dccandria Monogynia. Syst. nat. Leguniinosae Juss.

Char. gen.: Kelch 4-theilig mit ausgebreiteten Zipfeln, von denen der untere etwaskleiner; Blumenkrone fehlt; Staubgefässe 10, frei; Fruchtknoten gestielt, rundlich,zusammengedrückt, 2-eyig; Hülse gestielt, schief umgekehrt eyförmig rundlich, zusammenge-drückt, holzig-lederartig, 1-saamig; Saamen halb von einer Saamendecke eingehüllt.

Char. specici: Blätter 3 4 paarig gefiedert, Fiedern gleichseitig, lang-zugespitzt,durchscheinend punetirt, die untern eyrund, die obern länglich.

Synonyme: Copaifera guianensis Desfontaines u. d. Schriftsteller. Deutsche:Guianischer Copaivabaum.

Vaterland: In den Wäldern von Guiana, nahe am Rio negro.

Beschreibung: Baum von 30 40 Fuss Höhe mit aufrechtem Stamm und vielästigem Wi-pfel. Aestchen mit warzenähnlichen Erhabenheiten. Blätter gefiedert mit 34 Paaren gegen-

Guünpel's Abbild. III. Bd. 4