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3 (1837)
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21
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Char.

gen

Ferula Asa foetida.

Syst. sex. Pentandria l>igynia. Syst. nat. Umbelliferae Auct.

; Kelchrand kurz 5-zahnig; Blumenblätter eyförmig, ganz, zugespitzt,Spitze aufsteigend oder eingebogen. Frucht vom Rücken zusammengedrückt, flach, vonbreitem flachem Rande umgeben. Achaenien mit 3 fadenförmigen Rückenriefen und 2 seit-lichen in den Rand übergehenden; 3 oder mehr Striemen in jedem Rückenthälchen, 4 odermehr auf der Berührungsfläche.

Char. speciei: Stengel rund, unten einfach,, oben etwas ästig, mit fast blattlosenScheiden bekleidet; Wurzelblättter gedreit, die Blältchen fiederspaltig, die Zipfel länglich^stumpf, buchtig-fiedertheilig oder fast ganz, kahl, blaugrün; Hülle fehlend.

Synonyme: Ferula Asa foetida L. u. aller Schriftsteller, Asa foetida Disgunensis Käm-pfer. Deutsche: Stinkasant.

Vaterland: In Persien in Feldern und Bergen um Heraat in der Provinz Chorasaanund in dein Bergzuge der Provinz Laar, welcher längs dem Persischen Meerbusen vom FlusseCuur bis zur Stadt Congo sich ausdehnt.

Beschreibung: Wurzel ausdauernd, dick und fleischig, spindelig, einfach oder mit 2oder mehr schief oder senkrecht herabsteigenden Aesten, aussen schwarz, wenig runzelig,innen rein weiss, mit einem fetten, rein weissen, sehr heftig nach Knoblauch stinkendenMilchsaft erfüllt Der Wurzelkopf mit braunrothen steifen Borsten dicht besetzt. Sten-gel einfach, grade, rund, etwas gestreift, kahl, ein bis anderthalb Klafter hoch, unten etwasstärker als mit der Hand zu umspannen, innen durchaus mit rein weissem schwammigem Markerfüllt, aussen in handhohen Zwischenräumen mit häutigen etwas aufgeblasenen fast blattlosenScheiden umgeben, welche abwelkend Narben zurücklassen, die Gelenke zu sein scheinen.Nach oben trägt der Stengel wenige fuss- oder spannenlange Aeste, welche sich in zusam-mengesetzle Dolden endigen, diese bestehen aus 1U 20 Strahlen, die nur Döldchen mit 582-zölligen Strählchen tragen. Blume sehr klein, weisslich-bleich (von Kämpfer nicht gese-hen). Frucht flach, braunroth, eyrund, grösser und schwärzer als von der gemeinen Pasti-nake, etwas kurz scharfhaarig, aussen mit 3 Riefen, von geringem knoblauchartigem Geruchund starkem scharf bitterlichem Geschmack. Saame schwärzlich.

Off. Asa foetida. Praep.: Tinctnra Asae foet. Aqua simplex et composita As.foet. Der in Persien durch allmähliges scheibenförmiges Abschneiden der Wurzel gewon-nene an der Luft erhärtete Milchsaft kommt in unförmlichen Stücken verschiedener Grössezu uns, welche von verschiedener Güte sind. Für die beste Sorte hält man die von bräun-licher, stellenweise röthlicher Farbe, welche mandelförmige Stücke von weisslicher Farbe ein-gemengt enthält, sie zeigt sich auf dem Bruche glänzend, muschelig, undurchsichtig, und nimmtdurch den Eiufluss der Luft auf dem frischen milchweissen Bruche eine pfirsichblüthrotheoder violettrothe Farbe an, sie brennt an der Lichtflamme fast so leicht wie Campher undlässt eine geringe leichte etwas glänzende Kohle zurück, ihr speeif Gew. ist = 1,300. Schlech-tere Sorten des Stinkasanls sind dunkelbraun, fast schwärzlich, feucht und schmierig, mitvielen Unreinigkeiten gemischt. Die Präparate sind wässrige oder weingeistige Auflösungendes Asants, zum Theil noch mit andern Stoffen verbunden.

Chemische Beschaffenheit: Trommsdorff fand in 1000 Theilen des Slinkasants: 31aeth. Oel; 5Ü0 Schleimstoff; 240 Harz; 229 Holzfaser und Unreinigkeiten. Pelletier fand 100