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phorsaurem Kalk; in den Blättern fehlten die drei letzten Stoffe, dafür waren Gallussäureund Gerbstoff vorhanden.
Nutzen: Sowohl Blumen als Blätter geben ein kräftiges bitteres aetherisch-öligesMittel, welches auf die Unterleibsorgane erregend und stärkend wirkt, und daher besondersbei Wurmkrankheiten, dann aber auch bei nervösen Unterleibsleiden, äusserlich wie innerlichbenutzt, treffliche Dienste leistet, auch bei Gicht, Wechsellieber, schwacher Verdauung, Was-sersucht u. s w. mit Vortheil gebraucht worden ist. Sonst waren auch die Saamen imArzeneivorrath.
Erklärung der Kiipfertafcl 214. Der obere Tluil der blühenden Pflanze in nat. Gr., a) die Blüthcn-hülle von aussen Und b) ron innen gesehen, c) ein Blümchen, alles in nat. Gr., d) Blümchenaus der Scheibe vergr., e) Pistill aus den llandblüthcn in nat. Gr. und vergr., f) ein Saume vergr.
A p i u m Petroselinum.
Syst. sex. Pcntandria Digynia. — Syst. nat. Umbelliferae Auct.
Char. gen. Allgemeine und besondere Hülle fehlend, oder erstere wenigblättrig,letztere vielblättrig. Kelchrand undeutlich; Blumenblätter ganz, nach innen gebogen,Frucht eyförmig, von den Seiten zusammengezogen, fast doppelkugelig, jedes Achaeniummit 5 fadenförmigen gleichen Biefen, von denen die äussersten den Band der Berührungs-fläche bilden-, eine oder mehrere Oelstriemen in jedem Tbälchen.
Char. speeici: Stengel gestreift aufrecht, Blätter glänzend, Zipfel der unternBlätter ey-keiliörmig, 3-spallig-gezähnt, der obern lanzettlich, fast ganz, Ilüllchenblätterfadenförmig.
Abänderungen: Man findet diese in Gärten häufig kultivirte Pflanze in verschiedenenAbänderungen, nämlich theils mit breitern Blatttheilungen s. latifolium; theils mit schmälern:angustifolium; theils endlich mit gekrausten Blättern: crispum.
Synonyme: Apium Petroselinum L. u. d. altern Schriftsteller; Apium vulgare La-marck: Petroselinum sativum Hoffmann u. Koch und der neuern Autoren. — Deutsche:Petersilie, Petersiige, Pelerlein, Peterling.
Vaterland: An schattigen felsigen Orten, an Quellen und Bächen in Südeuropa bisnach Kleinasien: Sardinien, Griechenland, griechische Inseln bis nach Konstantinopel, wirdaber weit verbreitet in Gärten kultivirt. Blüht im Sommer.
Besehreibung: Zweijährige, ganz kahle Pflanze. Wurzel senkrecht, spindelförmig,selten mit einem Aste, geringelt, hier und da seillich Wurzelfasern hervorschickend, aussenschmutzig-gelblich-weiss; innen weiss. Stengel aufrecht, nieist gabeläslig, rund, gestreift,'markig, 2 — 4 F. hoch. Blätter dunkelgrün, glänzend, die wurzelständigen und untern sten-gelstängigen lang gestielt, die obern allmäblig kürzer gestielt, endlich fast sitzend, Blattstieleam Grunde etwas scheidig-erweitert, sonst oben gerinnt. Blattfläche der untern Blätterdoppelt-gefiedert oder gedreit doppelt-gefiedert, die Blättchen keilförmig 3-spaltig, einge-schnitten und gezähnt, die Zähne stumpflich mit kurzen weisslichen Stachelspitzchen; . dieder obern Blätter allmäblig einfacher, endlich nur gedreit, auf einer kurzen Blattstielscheide,
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