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Rohre, die auf der innern Seite etwas behaart ist Staubgefässe in der Mitte der Röhre be-festigt, etwas kürzer als diese, das Pistill kaum mit der Narbe aus der Röhre hervorragend.Kapseln .2 Zoll lang, braun, mit 2 Furchen, übrigens sehr fein gestreift
Off. Yon der C. oblongifolia Mutis u. Humboldt kommt nach der einstimmigen Mei-nung von Hayne und Goebel, welche die Originalexemplare von Humboldt sahen, die rotheChinarinde (China rubra, Cortex China« ruber, Quina ro\a Mutis); ferner nach der Ansichtvon Hayne und v. Bergen auch die China nova {China surinamensis) welcher Annahme jedochGoebel, auf allerdings wichtige Gründe gestützt, widerspricht. Dass die Cinch. magnifolia mitder C. oblongifolia identisch sei, scheint man wohl annehmen zu müssen, da auch Ruiz schondieser Meinung ist; die von ihm mitgetheilten Rindenproben seiner C. magnifolia entsprechenauch am meisten der gewöhnlichen rothen China, nur sind sie von Jüngern Zweigen undweit weniger braunroth im Innern, heller und bleicher wie dies bei jungen Rindenstüekenvon Zweigen der Fall ist, die innere dunkle glänzende Schicht fehlt ihnen nicht. Die rotheChinarinde kommt in gerollten meist aber in flachen Stücken zu uns, sie sind gewöhnlichnoch mit der Borke versehen, aussen mit Längsrunzeln und unregelmässigen Querrissenund von weisslichgelber oder grauweisser Farbe, durch welche das Roth durchscheint,oder mehr glatt und rothbraun, häufig mit verschiedenartigen Flechten bedeckt so wie mitwarzenartigen Erhöhungen. Die Unterseite ist heller oder dunkler rothbraun, glatt, sehrfeinfaserig, zwischen den äussern Schichten der Rinde liegt eine innere dunklere dichtereglänzende, welche sich auf dem unebenen kurzsplittrigen Längsbruche zeigt. Der Geschmackist anfangs gewürzhaft, dann rein bitter, nicht adstringirend.
Chemische Beschaffenheit: Aus den zahlreichen Untersuchungen, welche v. Santenmit dieser rothen Chinarinde angestellt hat, so wie aus den von Goebel angestellten, ergiebtsich, dass sie stets Chinin und Cinchonin, jedoch von letzterem mehr enthält. Michaelisfand dagegen doppelt soviel Chinin als Cinchonin. Nach Pelletier und Caventou enthält dieseRinde: chinasaures Cinchonin, chinasaures Chinin, chinasauren Kalk, Chinaroth, eine auflös-liche rothe färbende Materie (Gerbstoff), fette Materie, gelbe färbende Materie, Holz undStarkemehl.
Nutzen: S. oben b. Cinch. Condaminea u. a.
Erklärung der Kupferfafcl 213. Eine blühende Zmeigspitze und ein einzelnes Blatt in nat. Gr.. a) einelängs aufgeschnittene Blumenkrenc, b) der Kelch mit dem Pistill, c) eine reife Kapsel, d) dieam Saamentrüger vereinigten Saamen, alles in nat. Gr., e) ein Saamen, vergr.
T a n a c e t u m vulgare.
Syst. sex. Syngencsia Superflua. — Syst. nat. Synantliereae s. Compositae.
Char. gen.: Blüthenhülle halbkugelig, aus ziegeldachartig sich deckenden, ange-drückten Schuppen. Blumen des Köpfchens alle röhrig, die des Randes unvollkommen,3-spaltig weiblich, die übrigen 5-spalüg zwitterlich. Saamenkrone ein schmaler häutigerRand. Blüthenboden nackt.
Char. speciei: Blätter doppelt-fiederspaltig, die Zipfel gesägt.Guimpel's Abbild. III. Bd. 3