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Ouina roxa Mutis. Nach andern wird nur die Huanucochina, welche die Franzosen Fee,\irey u. a. von der C. glandulifera herleiten, von der C. cordifolia bezogen, nach andern nurdie braune oder Königschina, für welche viele die -C. laneifolia als Stammbaum angeben.Auch die holzige gelbe oder pomeranzenfarbige, holzige Carthagenarinde (Quinquina orangeder Franzosen, Quina naranjada) so wie die Huamalies oder braune China wird von der C.cordifolia abgeleitet. Es bleibt daher noch unausgemacht, ob und welche Chinarinde vondiesem Baume komme.
Chemische Beschaffenheit: ) Vergleiche das früher Mitgetheilte unter Cinch. angus-Nulzcn: \ tifoiia u. s. w.
Erklärung der Kupfertafel 212. Eine blühende Zweigspitze und ein Blätterzweig in nat. Grösse, a) eineganze Blume, b) eine Blumenlcrone geöffnet, beides in nat. Gr., c) ein Staubgefüss vergr., d) derKelch mit dem Pistill, p) ein Ziveiglein i)iit Früchten , f) eine derselben queer durchschnitten,g) mehrere noch am Saamenträger liegende Saamcn, h) ein einzelner derselben, alles in nat. Gr.,i) ein Saamcn vergr., /»•) derselbe ebenso, quer, und I) längs durchschnitten ohne Flügelrand.
m a g n i f o i a.
€ i n c h o n a
Syst. sex. Penlandria Monogynia. — Syst. nat. Rubiaceae, Scct. Cinclioneae.
Char. gen.
S. b. Cinchona Condaminea.
Char. specici: Blätter breit-oval, zuweilen schwach zugespitzt, am Grunde spitz,kahl, die Adern unten an den Seiten zottig; Rispen endständig aus dreitheiligen Trugdol-den zusammengesetzt; Blumenkrone aussen seidenhaarig, innen kahl, die Randzipfel lan-zettlich, spitz behaart: Kapsel länglich-walzenförmig, 8mal so lang als breit
Synonyme: Die C. magnifolia Aon Ruiz und Pavon in der Flora peruana abgebildet,war von Ruiz zuerst in der Quinologia C. lutescens genannt worden, erhielt von Poiret denNamen C. grandifolia und von Mutis C. oblongifolia — Deutsche: grossblättriger Fieberrin-denbaum.
Vaterland: In den Gebirgen, an Abstürzen neben Bächen und Wasserfällen, inschattigen und geschützten Lagen in den Provinzen Panatahuas und Huanuco von Peru; so wiein einer Höhe von 600 —1300 Klafter über dem Meere in Neu-Granada und Mariquita un-ter dem öten Gr. N. Br. Blüht im Juni, Juli und August.
Beschreibung: Baum 40 spanische Ellen hoch. Stamm einfach, grade, rund., bis an-derthalb spanische Ellen dick, mit laubreichem, mehr offenem, ein wenig kugeligem Wipfel.Aeste grade aufsteigend oder horizontal sich ausbreitend, die altern rund, die jüngsten stumpf4seitig. Die Rinde des Stamms und der altern Zweige ist glatt ohne Rauhigkeiten undSchärfe, von lichtbrauner Farbe mit vielen kleinen aschlarbigen Fleckchen. Blätter meistoblong, häufig aber auch in die ovale Form übergehend, ganzrandig, oben glänzend, untenaderig und von röthlicher Farbe, ziemlich gross, bis einen Fuss lang und mehr als einenhalben breit. Blattstiele mittelmässig, 1 — 1* Zoll lang, rund, hellroth wie die Blattadern.Nebenblätter etwas kürzer als die Blattstiele, länglich-evförmig, am Grunde etwas herz-förmig, leicht abfallend. Rispe endständig mit mehrfach dreitheiliger Verästelung aus kleinen3 — Sblättrigen Trugdolden zusammengesetzt. Blumenstiele stumpf-vierseitig, jeder von ei-nem zugespitzten nicht abfallenden Hüllblältchen unterstützt. Kelch dunkelroth; Kroneweiss, aussen mitunter mit einem röthlichen Schein, die Kronenzipfel fast so lang als die