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Chemische Beschaffenheit: Einige halten die Jaenchina für ganz unwirksam, da inihr keines der Alkaloide vorkommen soll (nach v. Santen); andere wie Michaelis fanden so-wohl Chinin und Cinchonin und Goebel kein Cinchonin aber Chinin.
Nutzen. Yergl. oben b. C. Condaminea u. a.
Erklärung der Kupfcriafel 211. Ein blühender Zweig in nat. Gr., a) eine Blume, b) der Kelch, c) eineBlumenkrone, längs aufgeschnitten, d) der Kelch mit dem Pistill, alles wenig vergr. e) eine reifeKapsel, f) die noch an ihrem Saamentrüger befestigten Saamen, g) der Saamcnträger, h) ein-zelne Saamen, alles in nat. Gr.
Cinchona cordifolia.
Syst. sex. Pentandria Monogynia. — Syst. nat. Rubiaceae. Sect. Cinchoneae.
Char. gen. S. b. Cinchona Condaminea.
Char. speciei: Blätter gross, breit-eyförmig, zuweilen am Grunde etwas herzförmig,unten filzig, oben feinbehaart; Rispen endständig, zusammengesetzt, etwas zusammengezo-gen, unten beblättert, aus fast in Trauben sich umwandelnden Trugdolden, Kronenröbreaussen feinhaarig, innen kahl, die Randzipfel eyförmig spitz, zottig; Kapsel länglich-walzen-förmig, 6mal länger als breit.
Synonyme: Zu dieser von Mutis cordifolia genannten Art, welche Humboldt zuerst imMagazin d. Ges. naturf. Fr. zu Berlin bekannt machte, wurde von den Schriftstellern gezo-gen Cinchona ovata Ruiz et Pavon und C. pubescens Vahl, von denen die erstere doch ver-schieden erscheint, und die letztere, w 7 enn sie hierzu gehört, erst später ihren Namen erhielt.Wir glauben hier nicht das Recht zu haben zu vereinigen, wo sich Unterschiede angebenlassen, besonders da wir wissen, dass die dem südlichen Amerika eigenthümlichen Gattungenoder Gattungsabiheilungen in einer grossen Menge von sehr nahe an einander gränzendenArten vorkommen, und da ferner diese Pflanzen noch nicht gehörig untersucht und bekanntsind, um entscheiden zu können, was bei ihnen Art oder Abart sei.
Vaterland: In den Wäldern von Neu-Granada unter dem 4ten Grade nördl. Breite,900 —1440 Klafter über dem Meere. Blüht vom Juni bis October.
Beschreibung: Dieser Baum ist der C. ovata sehr ähnlich und unterscheidet sich vonjener durch die noch breitern, zuweilen am Grunde herzförmigen, auf der obern Seite stetsbehaarten Blätter, durch die kleinern Rispen, durch kürzere nur einem Drittheil der Blumen-röhre gleichkommende Randzipfel, welche auch nicht zugespitzt sind, endlich durch schmalereim Verhältniss zur Breite längere Kapseln und durch die mit länger zugespitztem Flügelrandeversehenen Saamen.
Off. Hayne leitet von der C. cordifolia mehrere Sorten von Fieberrinde, nämlich vomStamm die flache oder ungerollte China de Calisaya oder Königsfieberrinde (Cortex Chinaeregius), von den dickern Aesten die Quina de Calisaya in Röhren (gerollte Quina d. Cal.)und von den dünnen die gröbere und feinere Quina de Huanuco, welche als braune Fieber-rinde Cort. Chin. fuscus im Handel vorkommt. Van Bergen giebt die C. cordifolia Mut. alsMutterpflanze der gelben China (China flava dura, Ch. de Carthagena dura, Quina aurantiacaetc.) an, sich stützend auf Rinde von Ruiz als Quina amarilla bezeichnet, d. h. als Quinaamarilla Mutis bezeichnet; das was Ruiz Cascarillo amarillo in der Quinologia nennt, ist die
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