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2 (1833)
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120
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saures Kali; Spuren von schwefelsaurem und salzsaurem Kali; 61,283 Wasser. Auch Dör-furt und Kunsenüiller haben ältere, etwas abweichende Analysen dieser Pflanze geliefert.

Nutzen: Der Wermuth ist ein im gemeinen Leben bekanntes und häufig gegenWechselfieber und hei Verdauungsübeln angewandtes bitter-aetherisebes Mittel, welches be-sonders auf den Magen und den Darmkanal wirkt, und den ganzen Körper durchdringt, sodafs Fleisch und Milch der damit gefütterten Thiere seinen bittern Geschmack annimmt.Manchem ist dies Mittel zuwider oder es erregt durch seine reizend-erhitzende WirkungKopfschmerz, Schwindel und Betäubung. Man wendet ihn innerlich bei Schwäche des Ma-gens und Darmkanals, bei hartnäckigen Wechselliebern, bei Wurmbeschwerden, äusserlichhei dem letztern Uebel, zur Zertheilung von Geschwülsten und Extravasaten, so wie zurReinigung bösartiger Geschwüre an.

Erklärung der Kvipfertafel 197. Eine blühende Spitze des TVcrmuths in nat. Gr.. a) und b) einzelneKöpfchen schwächer und stärker vergr., c) eine Blumcnknospe , d) ei-ue aufgeblühte Blume,e) die Staub gefässe, alles vergr.

Artemisia vulgaris.

Syst. sex. Syngcnesia Supcrilua Syst. nat. Composilae s. Synanth-ereae Auct.

C/iar. "cn. S. hei Artemisia Absinthium.

Char. speciei: Blätter fiederspaltig-zerschlitzt, unterseits weissfilzig; Zipfel lanzett-lich, Spitz; Köpfchen fast sitzend, aufrecht, eiförmig, filzig, traubenständig; Blülhenbo-den kahl.

Synonyme: Artemisia vulgaris Linne und aller Schriftsteller. Deutsche: rotherweisser, gemeiner Beyfuss, Bcibis, Bieweich, Bips, Bock, Buskeln, Bybs, Gänsekraut, Gür-teln, Himinelskehr, Johannisgieslel, Jungfern kraut, Muggert, Schossmetten, Weiberkraut u. s. w.

Vaterland: An ähnlichen Orten und in derselben Verbreitung wie der Wermuth.Blüht im Hochsommer.

Beschreibung: Wurzel ausdauernd, ziemlich ästig, sprossend, vielzaserig, bräunlich,ihr Stamm gewöhnlich schief in der Erde liegend, bis \ F. lang und nun viele meist senk-recht herabsteigende Acste aussendend, hellbräunlich-grau, übrigens nach verschiedenem Al-ter und Boden von verschiedenartigem Aussehen. Stengel einzeln oder mehrere aus einerWurzel, bis 7 und 8 F. hoch, rund, gestreift, kahl oder nach oben besonders dünn weiss-filzig, purpurroth oder grün, kurzästig. Blätter wechselnd, unten weiss-filzig, oben grün,die wurzelständigen fehlend, die stengelständigen sitzend, halbumfassend, die untern doppelt-,die obern einfach-fiederspaltig, endlich ungetheilt; die Fiedern lanzeltlich oder breit-lanzett-lich, mehr oder weniger mit einander verschmelzend, und eingeschnitten oder spitz-gezähnt,die grundständigen kleiner, mitunter wie Nebenblätter erscheinend. Köpfchen wie bei vo-riger gestellt aber fast sitzend und aufrecht, daher an den Zweigen fast geknault, beblätterte(deckblättrige) zusammengesetzte Aebren und im Ganzen eine langgezogene lanzettliche Rispebildend, die einzelnen eyförmig. Hüllschuppen breit lanzettlich, filzig. Blumen schniutzig-weissroth, zwilterliche 5 7, weibliche 7 9, mit 2-spaltiger Mündung, die Karben in denerstem dreilappig. Achaenien länglich, unten spitz, oben stumpflich, gestreift. Blüthen-boden klein, kugelig, nackt. Alles übrige fast wie bei A. Absinthium.