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2 (1833)
Entstehung
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mittlere länger, an der Spitze fast abgestutzt, scliarf-, fast borstig-gesägt, die untei*n breiterumgekehrt-eyförmig, die obern länger und schmaler lanzettlich-linealisch. Nebenblättermit fein pfriemlicher Spitze, viel kürzer als der Blattstiel. Blumen kurz gestielt, hängend,in achselständigen, gestielten, lockeren, ungefähr fingerlangen Trauben. Kelch bleibend,glockig, spitz-5-zähnig, fast regelmässig. Blumenkrone schmetterlingsartig, gelb, fast 3malso lang als der Kelch; Fahne ausgerandet, nach der Basis mit einigen braunen Strichen;die Flügel kürzer, nach der Basis stumpf-geohrt; der Nachen nur am Grunde zweitheüig.Staubgefasse zweibrüderig zu 9 und 1 verwachsen. Pistill so lang als die Staubgefässeund mit diesen gebogen; Fruchtknoten 2-eyig; Griffel kahl; Narbe endständig, einfach.Hülse nicht vom Kelch bedeckt, eyförmig, spitz, zusammengedrückt, fast runzlig, an derobern Nath unvollkommen aufspringend, abfallend. Saamen 2, selten 1 oder 3, rundlich-eyförmig, gelblich-bräunlich.

Off. Herba Meliloti citrini cum llore. Praep. Emplastrum Meliloti. Man sam-melt zur Zeit der Blüthe, im Juli, die blühenden Spitzen dieser Pflanze und trocknet sie,sie haben einen eigenthümlich süsslichen, aber starken Geruch und bitterlich-schleimigenGeschmack.

Verwechslungen: Zunächst verwandt sind mit der M. officinalis zwei andere gelbblü-hende Arten. M. Kochiana, verschieden durch Geruchlosigkeit, durch aufsteigende Sten-gel, durch gezähnte Nebenblätter, spitzere und schmälere Blättchen, durch kleinere Kronen,die nur doppelt so lang als der Kelch sind; und IM. Petitpierreana, sieb unterscheidend:durch aufsteigende Stengel, kürzere und breitere Blätteben, kleinere Blumen, dm-cb den Na-chen, welcher kürzer als die Flügel, durch den dreieyigen Fruchtknoten, durch die umge-kehrt- eyförmige stark querrunzlige Hülse und längliche Saamen.

Chemische Beschaffenheit: Die wirksamen Bestandteile der Meliloten sollen aus ei-nem ätherischen Oele und Schleim bestehen, doch ist keine genauere Zerlegung dieser Ar-zeneipflanze bekannt.

Nutzen: Medicinisch wird der Melilotenklee vorzugsweise Uusserlich als zertheilendes,erweichendes Mittel zu Umschlägen benutzt. Wegen des eigenthümlichen Geruchs wird erauch als Zusatz zum Käse und zum Schnupftaback gebraucht und soll Pelzwerk vor denMotten schützen.

Erklärung der Kupfertafel 194. Die Spitze der blühenden Pflanze in nat. Gr., a) die KronentJicilcin nat. Gr., b) dieselben vergr., c) der Kelch mit den Genitalien, d) derselbe allein, e) derStengel und f) die Hülse, alles vergr.

Arctium Läpp a.

Syst. sex. Syngenesia Aetrualre. Syst. nat. Conipositae s. Synantliereae Auct.

Char. gen. Blüthenhülle kugelig, aus ziegeldachartig liegenden linealischen, nachoben abwärts gebogenen, an der Spitze hakenförmig gebogenen Schuppen; Bl üthenbodendeckblätterig. Achaenien gerippt, mit kurzer, ungleich- und scharf-borstiger Saamenkrone.

Char. speciei: Hüll schuppen kahl

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