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2 (1833)
Entstehung
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102
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Erklärung der Kupferfafel 182. Die Spitze des blühenden Stengels, ein grösseres Blatt und die queerdurchschnittene Wurzel in nat. Gr., a) eine Blumenknospe, b) eine Blume ausgebreitet, c) Staub-gefässe von verschiedenen Seiten, d) Pistill, c) der Fruchtknoten queer durchschnitten, alles ver-grössert, f) die Frucht in nat. Gr., g 1) Säumen und Keim in verschiedener Richtung u. vergr.

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Astragalus verus.

Syst. sex. Diadelphia Dccandria. Syst. nat. Leguminosae Auct.

Chat: gen. Kelch 5-zähnig. Blumenkrone schmetterlingsartig mit stumpfen Nar-ben; Staubgefässe zweibrüdrig, 9 und 1; Hülse 2-fächrig oder Jialbzweifächrig durch du

le

untere nach innen gebogene 1 JNath.

Char. speciei: Blumen in den Blattachseln zu 2 5 gehäuft sitzend; Kelche filzig;stumpf-5-zähnig; Blättchen linealisch, spitz, hackerig, in 8 10 Paaren; Nebenblätterden bleibenden Blattstielen angewachsen, jung filzig, alt kahl.

Synonyme: Astragalus verus Olivier, A. guinmifer ß hispidulus De CandoIIe inAstrag. Deutsche: Aechter Traganthstrauch.

Vaterland: In Kleinasien und dem nördlichen Persien.

Beschreibung: Kleiner, gabelästiger, 23 F. hoher Strauch, dessen Aesle zumTheil von den stehenbleibenden Blattrippen und Nebenblättern schuppig und stachelig werden.Blätter zerstreut aber dicht nach den Spitzen der Aeste stehend, gefiedert; Fiedern lan-zeltlich-linealisch, an beiden Enden spitz, sitzend in 810 Paaren, die Blattrippe in Formeines Stachels überragend. Blattstiel und Blättchen kurz-haarig und daher etwashackerig. Nebenblätter angewachsen, mit spitz-zugespitztem langem Zipfel, jung seidig-zottig, im Alter kahl. Blumen gelb, unter jeder ein filziges Deckblatt, in den Blattachselnsitzend zu 2 5, kürzer als der gemeinschaftliche Blattstiel bis zum Anfang der Blättchen.Kelch fdzig mit schwachen stumpfen Zähnen. Staubgefässe, Pistill und Frucht un-bekannt.

Off. Gummi Tragacanthae. Traganth-Gummi, der an der Luft erhärtende Saft derPflanze, welcher in Stücken von sehr verschiedener, oft band- oder fadenförmig-gedrehterForm vorkommt, fast durchscheinend und auf dem Bruche glänzend ist, von weisser odergelblicher Farbe, geruchlos, von fadem Geschmack, im Wasser zu einem dicken Schleim auf-schwellend, der schwer löslich.

Chemische Beschaffenheit: Der Traganth schwillt im Wasser so stark auf, dass 1 Theilmit 100 Tb. Wasser einen eben so starken Schleim giebt als 1 Theil arabischen Gummismit 4 Th. Wasser, aber auch bei der stärksten Verdünnung ist er nicht klar zu iiitriren.Er besteht nach Gehler und Bucholz aus 43 Th. Bassorin und 57 Th. löslichem Gummi.

Nutzen: Wie andere schleimige Mittel dient der Traganth als einhüllendes beruhi-gendes Mittel, wird aber auch besonders zur Anfertigung von Pillen und Küchelchen benutzt,so wie um sonst nicht mit dem Wasser verbindbare Substanzen dadurch mit demselbenmeiigbar zu machen. Er ist aber schwer verdaulich und schlechter schmeckend als das ara-bische Gummi, wird daher weniger angewandt.

Erklärung der Kupfertafel 183. Ein Ast der blühenden Pflanze in not. Gr., a) eine Blume undb) ein Blatt ver grössert.

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