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2 (1833)
Entstehung
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97
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Beschreibung: Zwiebel rundlich-eyförmig, von mehreren dünnen weissen und rötb-lichen Schalen umgeben, aus mehreren kleinen verlängert - eyförmigen, etwas gekrümmten,spitzen, durch Häute von einander getrennten Zwiebelchen. Stengel aufrecht, straff, 2J-bis 3 F. hoch, kahl, bis zur Mitte beblättert und von den Blattscheiden bekleidet, vor demAufblühen in einen Ring zurückgerollt, so dass der Blüthenstand nach der Erde gerich-tet ist. Blätter meist zu 5, zweizeilig, gestielt, flach, seicht gerinnt, linealisch, allmäbliglang zugespitzt, unten gekielt, am Rande glatt, seltner scharf-nervig. Blumenscheide be-steht aus einem Stück, mit sehr lang vorgezogener Spitze. Die Dolde bildet einen dichtenKopf von Zwiebelchen, zwischen denen sich einige wenige langgestielte Blumen erheben.Blumenhüllblätter lanzettlich, spitz, weiss, aufrecht oder zusammenneigend. Staubge-fässe länger als die Blumenhülle; Staubfäden an der Basis breiter, auf jeder Seite miteinem spitzen Zahn, welcher bei den wechselnden Staubgefässen häufig in einen langen ge-schlungenen Faden verläuft. Kapsel stumpf-dreiseitig, eyrund, entwickelt sich höchst selten.

Off. ßulbi Allii sativi. Die oben beschriebenen Zwiebeln, Wekh frisch aufbewahrtwerden, von eigenthümlichem, durchdringendem stechendem Geruch und scharf-zwiebeligemund brennendem Geschmack.

Chemische Beschaffenheit: IS ach Cadet enthält der Knoblauch: ^^ aether. Oel; aus-serdem in 2 Unz., 2 Drachm., 38 Gran: 7 Drachm. 16 Gran süsses mucilaginö'ses Extract;7 Gran getrockneten Eyw eissstoff, 48 Gr. Faser, 1 Unze 3 Dr. 9 Gr. Wasser. Bouillon -Lagrange giebt als Bestandteile an: sehr scharfes flüchtiges Oel; Schwefel; wenig Stärke-melil, Pflanzeneyweiss, zuckrige Substanz, Faserstoff und Wasser. Hat man durch Destilla-tion mit Wasser das aetherische Oel entfernt und giesst das Zurückbleibende warm aus, sogelatinirt es beim Erkalten und hinterlässt nach dem Eintrocknen eine sehr stark leimendeMasse, welche selbst zum Kitten des Glases gebraucht werden kann.

Nutzen: Der Knoblauch findet fast eben dieselbe Anwendung wie die gemeine Zwiebel,nur ist er stärker reizend und kräftiger einwirkend. Innerlich befördert er in kleinen Gabendie Verdauung, wirkt belebend, die Se- und Excretion, besonders der Nieren vermehrend.Der frische Saft wird ausch gegen Ascariden gebraucht. Friseh gecraetscht oder in Aschegebraten dient der Knoblauch als rothmachendes Mittel und zur Zeitigung von Geschwüren etc.

Erklärung der Kupfertafel 180. Die ganze Pflanze blühend, in nat. Gr., a) ein Blumenlopf mit denZtviebelchen im späteren Alter in nat. Gr., b) eine einzelne Blume in nat. Gr., c) die Staub-gefässe mit dem Pistill vergr.

Rhus radicans.

Syst. sex. Pcntandria Trigynia. Syst. nat. Terebinthaceae Auct.

Char. gen. Kelch klein, 5-theilig: Blumenblätter 5, eyförmig, offenstehend; Staub-gefässe 5, sowohl in männlichen als Zwitterblumen Staubbeutel tragend; Fruchtknoteneinfach, einfächrig, drei kurze Griffel oder drei sitzende Narben; Steinfrucht fast trocken,Stein vielleicht durch Fehlschlagen 1-saamig, oft 23-saamig. Saamen ohne Eyweiss,an der vom Grunde aufsteigenden Nabelschnur umgekehrt.

Char. speciei: Blätter gedreit, das mittlere gestielt, alle kahl oder fast kahl, ganz-randig, geschweift oder etwas grob gezähnt. Blumen zweihäusig.

Guimpel's Abbild. IL Bd. 14

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