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2 (1833)
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obem einfach, die stengelständigen einfach-gefiedert, dann fiederspallig, endlich mir 2 3 spal-tig oder ganz. Fiedereben keilförmig umgekehrt-eyförmig, dreispaltig und ausserdem ein-geschnitten gezähnt. Dolden mittehnässig, 6 12straljlig, wenig gewölbt. Allgemeine HülleAielblättrig, ßlättchen breit-lanzettlich, randhäutig, zurückgeschlagen; ebenso die besonderen,nur kleiner. Blumen gelb, ßlumenstielchen kürzer als die Frucht. Blumenblättergleich, rundlich, ganz, einwärts gekrümmt, an der Spitze in ein breites stumpfes Läppchenverschmälert. Griffelpolster convex mit einem etwas platten gekerbten Rande. Griffelbei der Frucht zurückgebogen. Frucht fest, oval, vom Rücken zusammengedrückt; dieFrüchtchen oder Achaenicn bei der Reife von der Basis gegen die Spitze in einem Bogen ge-krümmt; die Bandriefen einer jeden Achaenie doppelt so breit geflügelt als die 3 Rüeken-i-iefen. Jedes Thälchen mit einer Strieme, auf der Berührungsfläche 2 auch 4. Eyweissconvex, vorn platt.

Off. Radix Levistici. Die oben beschriebene aussen braune, queer geringelte, innenweissliche Wurzel, von süsslichem aromatischem etwas widrigem Geruch und Geschmack. Siewird im Frühjahr gesammelt, der Länge nach gespalten und in Stücke gechnitten getrocknet.

Chemische Beschaffenheit: Eine chemische Untersuchung dieser Wurzel fehlt, siescheint jedoch mit der Angelica-Wurzel, der sie nahe verwandt ist im Allgemeinen überein-zukommen, ein aetherisches Oel wird auch hier der wirksame Stoff sein.

Nutzen: Die Wurzel des Liebstöckel ist ein allgemein bekanntes Hausmittel fürMenschen und "Vieh. Sie ist harn- und schweisstreibend, magenstärkend, blähungstreibendund wurde sonst, so wie das Kraut und der Saamen vielfach angewendet, ist aber jetzt,da es so viele ähnlich-wirkende Büttel giebt, vielleicht mit Unrecht mehr in Vergessenheitgerathen.

Erklärung der Kupfertafel 178. Die Wurzel, ein TVurzclblatt und die blühende Spitze der Pflanze innat. Gr., a) eine Blume vergr., b) die Frucht in nat. Gr. von der Seile gesehen, c) dieselbeebenso vom Rücken gesehen, d) dieselbe vergr. und queer durchschnitten.

A 1 1 i u m C e p a.

Syst. sex. Hexandria Monogynia. Syst. nat. Liliaceae Auct.

Char. gen. Blume in einfacher Dolde, vor dem Blühen von 1 2 trocknen Scheidenumhüllt. Blumenhülle glockig, 6-blättrig, Staubgefässe 6; Staubfäden theils einfach,theils 3-spaltig. ]\arbe klein, dreieckig auf dem einfachen Griffel. Kapsel 3-fächrig, 3-klappig, zwischen den Scheidewänden aufspringend, wenigsaamig. Saamen schwarz, eckig,mit gekrümmtem Keim im Eyweiss.

Char. speciei: Stengel röhrig, unter der Mitte aufgeblasen; Blätter cylindrisch,röhrig, bauchig; Dolde kapseltragend, kugelig; Staubgefässe länger als die Blumenhülle,die drei äussern am Grunde beiderseits gezähnt; die Scheiden kürzer als die Dolde.

Abänderungen: Es giebLzwei Abänderungen von der gemeinen Zwiebel, die eine mitrothen Zwiebelhäuten die andern mit weissen.

Synonyme: Allium Cepa Lin. und aller Autoren. Deutsche: gemeine Zwiebel,Sommerzwiebel, Bollen, Zipollen.

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