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2 (1833)
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nada und den Allegliani Gebirge. ß, rosea, fast kahl oder weichhaarig, Blätter lineal-lan-zeltlich, Traube schlaff mit wechselständigen rosenrothen Blumen. In Carolina und Geoi'gien.

Synonyme: Polygala Senega s. Seneka L. u. der Autoren. Deutsche: Senega-wurz, Klapperschlangenwurzel.

Vaterland: An den Abhängen der Hügel und in trocknen Wäldern durch den grÖs-ten Theil vom östlichen Nordamerika, von Canada bis nach Geoi'gien, besonders häuiig inKentucky, Ohio und Tennessee. Blüht vom Juni bis August

Beschreibung'. "Wurzel verschieden gestaltet, holzig, ästig, vielköpfig, die Aeste wel-che aus dem kurzen knorrigen Wurzelstamm ausgehen, sind gedreht, höckrig und gebogen,meist mit einem erhabnen Kiel auf der Krümmung bezeichnet, aussen ron gelbbrauner odergrauer Rinde, innere Rinde und Holz gelbb'ch-weiss. Stengel mehrere aus einer Wurzel auf-recht, einfach, rund, beblättert, 1014 Zoll lang, unten tief braunroth, nach den Spitzen hingrünlich. Blätter fast sitzend, lanzettlich, ganzrandig, zuweilen zugespitzt, etwas wellig,kahl, die untersten kleiner, ins Eyförmige übergehend, die grössern 2|- 3 Z. lang und510 Lin. breit. Blumen klein, eine endständige schlanke äbrenförmige Traube bildend,gewöhnlich weiss oft mit tief purpurner Färbung und zuweilen gelb. KelchflügeJ, rund-lich-oval, weiss, grün-geadert, so lang als die ßluinenkrone. Der Nachen stumpf-dreilap-pig, der Bart fehlend nur ;iu» einigen ^leihen Glandeln bestehend. Kapsel reif breiter alsdie Flügel. Saame schwarz, weiss-behaart.

Off. Radix Senegae. Praep.: Extractum Senegae. Die Wurzel wie sie-obenbeschrieben ist, gewöhnlich in Stücke gebrochen, von etwas scharfem, ranzigem, unangeneh-men Geruch und erst mehligem, dann säuerlich-scharfem und widerlichem speichelerregen-dem, anhaltend-kratzendem Geschmack.

Verwechslungen: Die Senega-Wurzel findet sich zuweilen durch Zumischung vonverschiedener Menge der Ninsi-Wurzel (Radix Ninsi) verfälscht. Es besteht diese aus läng-lichen Knollen, welche 1 2 Z. lang, einfach, zwei- oder dreitheilig sind, auch bisweilen dün-nere Aeste von der Dicke eines Federkiels oder Strohhalms an sich haben, äusserlich gelb-lich etwas runzlich, innen weiss aussehen und am untern Ende, so wie in den dünnen Knol-len gleichförmig, am Stengelende meist im Durchschnitte noch einen gelblichen Kreis zeigenund einen auffallend bittern schleimigen und wenig süsslichen Geschmack haben.

Chemische Beschaffenheit: Von vielen Chemikern ist die Senega- vVurzel untersucht,aber die Untersuchungen haben verschiedene Resultate ergeben. Peschier fand, 1. zwei har-zige Principe \on verschiedenem Grade der Auflöslichkeit; 2. Polygalin; 3. Isolusin; 4. eingummiartiges Princip; 5. ein gelblichfärbendes Princip; 6. Inulin; 7. eine kleine Menge einesnicht näher untersuchten Alcaloids; 8. Polygalasäure an Kalk und Eisen gebunden; 9. phos-phorsauren Kalk; 10. Holzfaser. Feneulle fand in der Wurzel: ein flüchtiges Oel; ein fettesOel; einen Bitterstoff; einen blassgelben harzigen Farbestoff, Gummi, pectische Säure, Ey-weiss; sauren apfelsauren Kalk nebst anderen Kalksalzen. Trommsdorff, welcher vorzugs-weise den Rindentheil der Wurzel untersuchte, fand in 100 Theilen: 0,74b eigcnthümlichewachsartige Materie; 5,222 schmieriges Weichharz; 0,671 sauren apfelsauren Kalk: 33,570süsslich-bitteren kratzenden Extractivstoff mit apfelsaurem Kali und apfelsaurem Kalk; 4,552kratzend schmeckendes fettes Harz; 1,865 apfelsaures Kali und sauren apfelsauren Kalk;5,968 Schleim mit einigem pflanzensauren Salzen und phosphorsauren Kalk; 10,444 durch Kalierhaltene pectische Säure; 34,316 holzige Theile, vielleicht eine Spur aeth. Oels. (Der Ver-lust betrug 2,612). Die wirksamen Theile der Wurzel sind also der Extractivstoff und das