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unterstützend, so lang als die äussere; .einer äusseren, der allgemeinen ähnlich aber schief abgestutzt, so lang als die Röhre des Perigons; Perigon mit 'sehr langer weisser Röhre, und"Mass-veilchenblauem Rande mit dunklern Nerven; Staubge fasse 3, im bärtigem Schlündeeingefügt; Staubfaden kahl, pfriemlich, kürzer als die BlumenhüJIe; Staubbeutel nfeilförmig; Fruchtknoten unterständig, ungleich-dreiseitig; Griffel fadig, kürzer als die Kronen-rohre; JNarben 3 die Staubgefässe überragend, aufrecht-abwärtsstehend, dunkel safrangelb(rothgelb), nach den Enden verbreitert, und röhrenförmig der Länge nach eingerollt an denabgestutzten Luden m vier kleine stumpfe Zähne getheilt, deren jeder am obern Rande -anzfem gezähnelt ist; die brucht ist nicht genau bekannt.
Off. Crocus.- Praep.: Syrupus Croci; Tinctura Croci. — Die Narben werden ab-gepflückt und sorgfältig getrocknet, sie kommen als in einander gewirrte Fäden von verschie-dener Dicke vor, welche nämlich an dem einen Ende dicker und rothgelb, an dem anderndünner und gelb gefärbt sind, sie haben einen gewürzhaften, fast süssen Geschmack und einenangenehmen starken, etwas betäubenden Geruch, und besitzen ein in Wein »eist und Wassergleich lösliches, färbendes Princip. Sehr häufig werden sie verfälscht. Man zo- sonst denorientalischen Safran vor und wandte ihn ausschliesslich an, jetzt aber gebraucht man ge-wöhnlich den österreichischen und französischen als die beste, und hält den endiseben unditalienischen für eine minder gute, und den spanischen für die schlechteste und nie anzuwen-dende Sorte, da dieser mit fettem Oele befeuchtet sein soll.
Verwechslungen: Unter dem verkäuflichen Safran findet man betrügerischer Weiseeingemengt, theils die Blümchen des Safflors (Cartbamus tinetorius), oder der Ringelblume(Calendula oflicinalis), oder Fasern geräucherten Fleisches, oder Blumenblätter von Granaten(Pumca Granatuni). Alle diese Verfälschungen wird man leicht erkennen können, wenn manverdächtigen Safran in Wasser einweicht und nun dessen einzelne Theile untersucht, alsdann wirdman leicht die Blümchen jener zusammengesetzten Blumen, so wie die Blumenblätter undFasern von Fleisch erkennen und von den oben beschriebenen Narben des Safrans unter-scheiden können; ausserdem wird noch zuweilen Crocus verkauft, dem das färbende Principschon genommen ist, was sich leicht erkennen lässt, wenn man solchen in Alcohol oderWasser thut. Mit den Narben anderer Crocus-Arten können nicht leicht Verwechslungenvorfallen, da sie sämmtlich eine andere Beschaffenheit zeigen, nur die Narben des Crocussusianus haben eine ähnliche Form, aber sie sind im Verhältnis« zum Griffel viel kleiner, dennbei diesen ist das Verhältniss der Narbe zum Griffel wie 1 zu 6, beim Crocus sativus da-gegen wie 1 zu \\.
Chemische Beschaffenheit:^ Nach den Untersuchungen von Bouillon, Lagrange und
weiss 0,5; Pflanzenfaser 10,0; W asser 10.
Nutzen: Man wendet den Safran bei den Speisen theils als ein Gewürz an, beson-ders im Orient, theils aber auch als einen färbenden Zusatz. In der Medicin bedient mansich seiner innerlich als eines auf die Vermehrung der Blutthätigkeit und aller Absonderun-gen wirkenden Mittels, welches auch besonders die Menstruation befördern soll; er ist aberimmer mit Vorsicht zu gebrauchen, da er in grösseren Gaben narcotische Wirkungen her-vorbringen soll, welche auch schon der Geruch, längere Zeit und im Schlaf eingeathmet,hervorruft: auch äusserlich wird der Safran in Verbindung mit andern Mitteln zupflasternangewendet.
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