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2 (1833)
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Off. Terebinthina laricina s. veneta. Oleum Terebintliinae. Praep. Ol. Tereb.rectiiicatum. Freiwilli«- oder aus Einschnitten fiiesst aus den Stämmen des Lerclienbaumsein natürlicher, dicklicher, zäher, durchscheinender, gelblicher Balsam, von eigenthümlichem,nicht unangenehmem Geruch und bitterin und scharfem Geschmack, der venetianische Ter-penthin, welchen man reinigt und das ätherische Oel von ihm abscheidet.

Chemische Beschaffenheit: Der venetianische Terpenthin besteht wie der gemeineaus einem Harze und einem ätherischen Oele, von welchem er 18 25 pro C. enthalten soll. Erbleibt auch in schlecht verschlossenen Gefüssen lange zähe und erhärtet erst spät. Uebrigensscheint der Terpenthin aus wenigstens zwei Harzen und zwei Oelen zu bestehen.

Nutzen: Man benutzt diesen venetianischen Terpenthin wie den gemeinen, mit demer auch ganz ähnliche Wirkungen zeigt, nur hält man ihn wohl für feiner und besonders zuminnern Gebrauch vorzüglicher.

Erklärung der Kupferiafel 172. Ein blähender Ziveig in nat. Gr., a) eine Schippc des weiblichenZapfen rergr., b) der aufgeschnittene Saamcn mit dem Keim vergr., c) der I'ruchtzapfcn undd) zwei Flügelfrüchte desiclben in nat. Gr.

Crocus sativus.

Syst. sex. Triaudria Monogynia Syst. nat. Irideae Juss.

Char. gen. Allgemeine Blüthenscheide einfach oder fehlend, auf der Zwiebeleingefügt, besondere gewöhnlich doppelt; Blumenhülle oberständig, trichterig, Röhre sehrlang, Rand Gtheilig; Narben 3, röhren- oder kappenförmig eingerollt; Kapsel 3fächrig,3klappig, vielsaamig.

Char. speciei: Blumenhüllzipfel stumpf, ganz, Schlund bärtig; Griffel kürzer alsdie Kronenröhre; Narben eingeschlossen, aufrecht-abwärtsstehend, röhrig eingerollt, nachoben verdickt, länger als die Stauhgcfässe.

Synonyme: Crocus sativus L. u. d. meisten Autoren, Cr. officinalis Pers. Deut-sche: Aechfer oder wahrer Crocus u. Safran.

Vaterland: Der ächte Crocus ist im Orient zu Hause, wird aber an vielen Ortendes südlichen und mittlem Europa im Grossen kultivirt. Blüht im Herbste.

Beschreibung: Stengel in Form einer fleischigen Zwiebel, welche am Grunde einegrosse Menge kleiner, verschieden gebogener, fadiger, senkrecht abwärts steigender Wurzel-fasern treibt, und umgeben ist von trocknen, braunen, in etwas netzförmige Längsfasern nachaussen zerspaltenen scheidigen Häuten, welche innen zwei dicht über einander stehendeZwiebeln enthalten; Blätter zwiebelständig, 6 9, aus der obern Zwiebel kommend, schmallinealisch, stumpf, mit ungerollten Rändern, unten vorstehendem, weisslichem Mittelnerven, anihrem untern Theile umschlossen von 5 6 dünnhäutigen, durchscheinenden, weisslichen, ge-streiften, schief abgestutzten, über einander liegenden Scheiden, deren untere kürzeste, nochvon den Zwiebelhautfasern verborgen wird; Blumen gescheidet, gewöhnlich paarweise, selt-ner einzeln aus der obern Zwiebel, auf einem sehr kurzen dreiseitigen Blumenstiele. Wenn£ Blumen vorhanden, werden sie umgeben von einer häutigen, durchscheinenden, grad-ab-gestutzten allgemeinen Blüthenscheide, von der Länge des Fruchtknotens. Jede einzelne Blumemit doppelter Blüthenscheide, einer inneren halben, zugespitzten, den Fruchtknoten unmittelbar