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2 (1833)
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82
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Tod herbeiführen. Aeusserlich wirkt es fast ätzend und wird bei bösartigen Geschwüren,Auswüchsen u. a. Uebeln benutzt.

Erklärung der Kupferlafel 169. Ein blühender Zweig des Strauchs in nat. Gr., a) ein Aestchen mitBeeren, b) eine (/ueer durclischnütene falsche Deere, c) eine einzelne Frucht, alles in nat. Gr.

J u n i p e r u s communis.

Syst. sex. Dioecia Monadelphia. Syst. nat. Conifcrae Juss.

Char. gen. S.. bei Juniperus Sabina.

Cluir. specici: Baum oder Strauch, Blätter zu drei, wirteiförmig, abstehend, steebend-spitzig, länger als die Beere; Kätzchen achselständig, grade; Beere kugelig.

Abänderungen: Auf den Alpen findet sich eine Abänderung dieser Pflanze, alpina,mit breilern, kürzern, mehr aufrechten, fast ziegeldachartig liegenden Blättern, welche deretwas länglichen Beere fast an Länge gleich kommen, überhaupt einen niedrigen Wuchs mitlang an die Erde gedrückten Zweigen zeigt. Ferner findet sich eine Abänderung, derenBlätter auf der obern Seite in der Mitte einen weissen Längstreif haben.

Synonyme: Juniperus communis Linne und aller Autoren. Deutsche: gemeineroder deutscher Wachholderstrauch oder Baum, Wegholder, Weckholder, Reckholder * Reh-baum, Rackholder, Machandel, Jachandel, Feuerbaum, Krametbaum, Kranewetbaum, Krane-weckenstrauch, Cronwitt, Wegbaum, Kadig- oder Kadickbusch, Kamilbaum, Knickei, Kran-zeriz, Kranzbeerstaude, Clupers, Feldcypress, Dugenstaude u. s. w.

Vaterland: In trocknem, etwas kiesigem oder steinigem Boden, bald auf Haiden, baldin Wäldern, in den Ebenen und auf den Bergen bis auf die Alpen hinauf, um den ganzenNordpol herum, in Amerika, Asien und Europa, wo er sich bis nach Spanien und bis nachSicilien hinab erstreckt. Blüht im April und Mai.

Beschreibung: Niedriger Strauch oder Baum bis zu 30 F. Höhe; Wurzel sehrhart, holzig, flach und weit sich verbreitend; Rinde rölhlich-braun, bei alten Slammen auf-gerissen und sich ablösend, an den jungen Zweigen grün. Holz fest, hart und schwer, fastunverwüstlich, anfangs weiss oder weiss-grau, trocken rölhlich oder dunkel-fcnerfarben;männliche Pflanze schlanker, grader, mit schlankeren Aestcn, die jungen Zweige gewöhnlichherab hängend; weibliche Pflanze weniger schlank, mit steiferen Zweigen; oft kriechen die Aesteauf der Erde; Blätter sitzend, zu dreien im Quirl, linealisch, stechend zugespitzt, unten et-was gekielt, oben rinnenförmig, weit abstehend, viel länger als die Glieder, an der Basis derAestchen sehr verkürzt, als kleine spitze Schuppen erscheinend, immergrün, kahl: Blüthenachselständig, getrennten Geschlechts, in Kätzchen, männliche Kätzchen klein, achselständig,viel kürzer als" ihr stützendes Blatt, am Grunde von 6 kleinen Bläftchen umgeben, jedesbesteht aus 912 gedreit stehenden, schildförmig angehefteten gestielten, rundlichen, nachoben dünnern und klein zugespitzten,.nach unten stumpfen und verdickten, daselbst auf deruntern Fläche die Staubbeutel tragenden Schuppen. Staubbeutel gewöhnlich zu 4 unter jederSchuppe, rundlich mit gelbem Blütenstaub; weibliche Kätzchen auf einem ganz mit gedreit-stchenden Schuppen bedeckten Stiel, jedes besteht aus drei mit einander verwachsenen, nur ander Spitze freien fleischigen Schuppen, innerhalb welcher 3 Blumen, die aus einem flaschenförmi-gen Perigon, .dessen schmaler Hals durch eine kleine schiefe Oeffnung mündet, und den darin