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unter sich verwachsen, von der fleischig-gewordenen verwachsenen Hülle eingeschlossen, alseine kugelige an der Spitze genabelte Beere erscheinend. Keim fast so lang als das Eiweiss,fast cyllndrisch mit 2 kurzen stumpfen Cotyledonen.
Cfiar. specici: Strauch, Blätter (Nadeln) gegenüberstehend, 4zeilig, ziegeldachartigübereinander liegend, auf dem Rücken drüsig, die Jüngern verkürzt, stumpflich, die alternspitz, etwas entfernter; Kätzchen endständig, hängend: Beere kugelig.
Äbandcrun°en: Man findet zwei Abänderungen, die eine Sabina cupressina oderpuno-ens: mit spitzigen, mehr abstehenden an 3 Linien langen Blättern; die andere Sabinatamariscifolia mit viel kürzern fast anliegenden und stumpfen Blättern.
Synonyme: Juniperus Sabina Linne u. aller Autoren. — Deutsche: StinkenderWachhokler, Sade-Wachholder, Sade-, Seven-, Seegen-Baum u. s. w.
Vaterland: An schattigen, felsigen Orten in Dalmatien, Istrien, auf den Inseln desadriatischen Meeres, in Oberösterreich, Steyermark, Kärnthen, in der Schweiz, Piemont undsüdlichen Frankreich; häufig in Gärten. Blüht im April und Mai.
Beschreibung: Niedriger, 4 — 8 F. hoher, zuweilen mit seinen halb liegenden ausge-breiteten Zweigen kriechender Slrauch, mit sehr zahlreichen wechselnden Zweigen, die altenlange, mit den angedrückt stehen bleibenden Blättern bedeckt, die Jüngern überall Blättertragend, sich immer zum Hauptast neigend, und sich daher schweifig-buschig gruppirend;Kinde des Stammes graubraun und faserig-aufgerissen, die Aeste glatt, hellbraun, grau ge-mischt; Holz röthlich, fest, langsplittrig, von starkem angenehmem Geruch; Blätter oderNadeln sehr klein, gegenüber und kreuzweis abwechselnd stehend, seltner zu dreien, unddann sechsreihig, mit einer drüsigen Stelle mitten auf dem Rücken (Unter- oder Aussenseite),an der männlichen Pflanze angedrückt-ziegeldachartig, eyförmig-lanzettlich, spitz mit freierSpitze, die jungem Zweige ganz bedeckend, die untern an den Zweigen länger; fast stechend,ganz frei; an der weiblichen Pflanze kürzer, eyförmig, stumpflich, dicht ziegeldachartig dieZweige dicht umschliessend und ihnen ganz angedrückt, die untern Öfter frei, breit-dreieckig,fast stechend; bei der Varietaet cupressina lanzettlich, halb abstehend, stechend, auf dem Rückenbläulich-grün, die untern viel grösser, abstehend; männliche Kätzchen endständig, fastaufrecht oder nickend, sitzend, an ihrer Basis von den obersten Blättern umgeben, ey-förmig, gelblich, \\ — 3 Lin. lang; Schuppen dicht-ziegeldachartig, eyförmig, spitz, concav;Staubbeutel kugelig, gelb, sitzend; weibliche Kätzchen endständig an kleinen Sciten-ästchen, welche hakenförmig herabgebogen sind, aus einigen kleinen, den Blattern ähnlichen,aber dicken fleischigen gelblichen Schuppen. Die falsche Beere herab hängend, bläulich -schwarz, röthlich-blau angeflogen, kugelig-zusammengedrückt, etwas kleiner als die des ge-meinen Wachholder.
Off. Herha Sabinae — Pracp. Oleum Sabinae. — Die Spitzen der Zweige werden imFrühjahr gesammelt und getrocknet, besonders gerieben zeigen sie sich von einem sehr star-ken aromatischen und etwas terpenthinartigen Geruch, und scharfen harzigen Geschmack.
Chemische Beschaffenheit: Eine genaue Analyse dieses Gewächses fehlt noch, dieHauptbestandteile sind ein ätherisches Oel (Oleum Sabinae) und eisengrünender Gerbstoff.
Nutzen: Man benutzt den Sadebaum innerlich und äusserlich als ein sehr kräfti-ges Mittel, welches jedoch nicht ohne Verordnung der Aerzte gebraucht werden sollte esfwirkt besonders erhitzend und reizend auf die Organe des Unterleibs, und besonder audie, welche der Urinabsonderung und den Geschlechts-Verrichtungen vorstehn, namentlichauf den Uterus. Es kann daher leicht ßlutstürze, Duxxhfälle, Entzündungen, Brand undGuimpel's Abbild. II. Bd. 1*1
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