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ihm genannt; einer rothbrannen Materie; Holzfaser: kleberartiger Materie: Essigsäure; essig-saurem Ammoniak, Kali und Kalk; kleesaurem Kalk; salzsaurem und schwefelsaurem Kali:Thonerde; Kieselerde; Mangan - und Eisenoxyd. Dies Ilaematin (richtiger Haemafoxylin,nicht zu verwechseln mit einem gleichnamigen aus dem Blute erhaltenen Stoff) ist rolh, löstsich ra heissem Wasser auf, krystallisirt beim Erkalten, und giebt mit Alkalien, den Hydraten,mehreren Metalloxyden u. a. Stoffen violett, purpurn und blaugefärbte "Verbindungen. DasHaematin ist mit einer braunen Materie in Verbindung, diese hat alle Charaktere vom Gerb-sloff-Ahsatz, ihre Auflösung in Wasser fällt stark die Leimauflösung.
Nutzen: Vorzugsweise wird dies Holz in der Färberei angewendet, aber es kannauch zur Anfertigung von Möbeln dienen, so wie es auch wohl zur Färbung der Weine ge-braucht wird. In der Medicin dient es als ein adstringirendes und stärkendes Mittel beiDurchfällen und Ruhren, Blutungen und Schleimflüssen der Lunge u. s. w., wird aber imGanzen wenig angewendet.
jErklärung der Kupferlafcl 163. Ein blühender Zweig des Baumes in nat. Gr., a) eine Blume. 1>) einFruchtknoten längs aufgeschnitten, c) die Blumenblätter besonders, alles vergr., d) die Hülsen innatürlicher Grösse.
O n o n i s s p i n o s a.
Syst. sex. Diadelphia Dccandria. — Syst. nat. Lcguminosae Juss. Sect. Loteac. De C.
Char. gen. Kelch tief ospaltig; mit ungleichen lanzettlich-linealischen Zipfeln: Blu-menkrone schmelterlingsartig mit gestreifter Fahne; Staubgefässe 10, ihre Staubfädeneine geschlossene Röhre bildend; Hülse aufgetrieben, wenigsaamig.
Char. speciei: Stengel aufwärtsgebogen, dornig und nebst den domspitzigen Acs-ten ein- oder zweireihig-weichhaarig; Blätter einfach oder dreizählig; ßlättchen länglich,nach unten verschmälert, spitzig oder stumpflich, meist kahl und drüsenlos; Nebenblätterdem Blattstiel angewachsen; Blumen meist einzeln, blattachselständig, kurz gestielt; Kelch-zipfel lanzettlich, kürzer als die dreisaamige Hülse.
Abänderungen: Die gemeine Hauhechel kommt bald mehr aufrecht bald mehr liegendvor, ferner bald mit breitern und stumpfern, bald mit schmälern und spitzem Blättern, end-lich mit fast kahlem Stengel und Zweigen.
Synonyme: Ononis spinosa ß. Linne, Ononis arvensis ß. spinosa Smith, Ononis spi-nosa Willdenow, Wallroth u. der meisten neueren Schriftsteller. — Deutsche: Hauhechel,Stachel- und lleckelkraut, Katzenspeer, Weiberkrieg, Ochsenbrech, Ochsenburre, Hartheu,Pflugsterz u. s. w.
Vaterland': An trocknen und unbebauten grasigen Orten, an Wegen, auf Triften undan Rainen, durch einen grossen Theil von Europa, von Schweden bis Sicilien und von Russ-tand bis Spanien. Blüht den ganzen Sommer hindurch oft bis in den Herbst hinein.
Beschreibung: Wurzel holzig, senkrecht herabsteigend, 1 — 2 F. tief dringend, ein-fach, mit vielen Wurzelfasern, aussen röthlich-dunkelbraun, innen weiss; Stengel gewöhn-lich mehrere aus einer Wurzel, rund, holzig, zuerst länger oder kürzer niederliegend, dannsich aufwärts biegend, mehr oder weniger ästig, die Aeste jedoch immer kürzer als der Sten-gel, meist mit dorniger Spitze, nach unten braun, nach oben grün, oft mit purpurner Färbung;Blätter einzeln stehend, kurz gestielt, die untern dreizählig, die obern einfach, d. h. nur das
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