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2 (1833)
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meist nur als ein die Unterleibsorgane stärkendes oder gelinde reizendes und dabei auflösen-des Mittel gebraucht, desgleichen bei manchen Lungenkrankheiten.

Erklärung der Kupfertafel 164. Der obere blühende Theil des Gewächses nebst einem der unternBlätter in mit. Gr., a) ein Blüthenkojrf ebenso, b) eine Schcibenblume vergr., c) die Staubbeu-tclrölire mit den Staubfäden, d) die Griffelspitze mit den ISarbcn, beides vergr., e) der Frucht-boden mit den Fruchten queer durchschn., f) ein Achaenium mit der Saamcnkrone und g) die-selbe quecr durcltschnittcn, alles in nat. Gr.

Haematoxylon campechianum.

Syst. sex. Decandria Monogynia Syst. nat. Lcguminosae Juss. Sect. Cassieae De.

Char. gen. Kelch 5, am Grunde in eine stehenbleibende Röhre verwaebsene, mitdein obem freien Theilc abfallende Blätter; Krone öblättrig; Staubgefässe 10, mit amGrande haarigen Staubfäden und drüsenlosen Staubbeuteln; Griffel fadig; Hülse zusammen-gedrückt-eben, lanzettlich, lfäcbrig, 2saamig, an den Käthen nicht aufspringend, die Klappender Mitte nach reissend; Saamen queerstehend, länglich; Saamenblätter 2lappig.

Char. specici: S. d. Gaüungscharakter.

Synonyme: Haematoxylon campechianum Linne u. aller Autoren. Deutsche: Cam-peschenliolzbaum. Blauholz-, Blutholzbaum

Vaterland: An trocknen Orten auf den Antillen und in einem Theile des tropischenAmerika's, zunächst an dem Meerbusen von Mexiko. Blüht im Februar und März.

Beschreibung: Baum Ton 4050 F. Höhe, mit stark ästigem Stamm, dessen Zweigeeine bräunlich-graue, weiss-punetirte Rinde haben, die in älterm Zustande runzlich in ji'm-gerin glatt ist; das Holz ist roth, nach dem Mittelpunkt noch dunkler, der Splint gelblich;Dornen zeigen sich nicht selten als Ueberbleibsel unausgebildeter Zweige; Blätter wech-selständig, paarig-gefiedert; Blättchen 3 4 Paare, fast umgekehrt-eyförmig oder umge-kehrt-herzförmig, ganzrandig, äusserst kurz gestielt, kahl, adrig-fein-gerippt, oben dunklerund glänzend, unten blasser und matt, das unterste Paar jedes Blattes am kleinsten, die übri-gen äflma'ülig grösser werdend, zuweilen ist auch wohl das unterste Paar der Fiederblättchenin eine zwei Paar Blättchen tragende Fieder ausgewachsen; Nebenblättchen 2, sehr klein,pfriemenförmig an der Basis der Blattstiele; Blumen zwitterlich, in Trauben, welche ausden Blattachseln kommen und kurz gestielt sind; Blüthenstiele kahl, die besondern fastso lang als die Blume; Kelch an seiner Röhre schön roth, die länglichen stumpfen Zipfelgelb, oft röthlieh angelaufen; Kronenblätter gelb, etwas ungleich, fast genagelt, adrig-ner-vig, das unpaare grösser und schwach ausgerandet, alle etwas länger als der Kelch; Staub-gefässe 10, frei, etwas aufwärts-gebogen, mit fadigen, gelben, nach unten behaarten Staub-faden und länglichen, beweglich-aufliegenden, gelben Staubbeuteln; Stempel länger als dieStaubgefässe, etwas gebogen, grün und kahl, mit becherförmiger Narbe; Hülse etwas übereiuen Zoll lang, graubräunlich mit braunen Saamen.

Off. Lignum campechianum. Das Holz des Baumes kommt aus Amerika zu unsin 3 Fuss langen und 2 3 Zoll dicken Stücken, ist hart und schwer, von gelbrother oderbraunvotber Farbe und etwas zusammenziehendem und geringsüsslichem Geschmack.

Chemische Beschaffenheit: Chevreul fand bei Untersuchung des Campeschenholzes

einer fetten und harzigen Materie, Haematine von

dasselbe bestehend aus:

flüchtigem Oel,

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