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2 (1833)
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G1 y c y r r h i z a e c h i n a t a.

Syst. sex. Diadelphia Decandria. Syst. nat. Leguminosae Juss., Papilionaceae.

Chur. gen.: S. bei Glycyrrhiza glabra.

Char. specici: Blätter unpaar-gefiedert; Fiedern oval-lanzettlich, stachelspitzig,kahl; Neb enblätter lanzettlich, spitz-zugespitzt; Aehren kurz-gestielt, immer kürzer alsdas Blatt, kopfförmig; Hülsen oval-lanzettlich, stachelhaarig, 2saamig.

Synonyme: Glycyrrhiza echinata Linne und aller Autoren. Deutsche: stachel-früchtiges Siissholz.

Vaterland: Atif Triften unter Gesträuchen in Ungarn, Süd-Italien und besondershäufig im südlichen Russland an den Ufern der Wolga. Blüht im Hochsommer.

Beschreibung: Diese Art von Siissholz kommt im äussern Ansehen ziemlich mit dervorigen überein, unterscheidet sich aber durch: eine dickere Wurzel: an beiden Enden spitzeBlättchen oder Fiedern, welche unten nicht klebrig sind; durch deutliche Nebenblätter; durchkopfförmige Aehren, welche immer kürzer als das Blatt sind; durch ganz lilla gefärbte Blu-menblätter; durch schmalere und spitzere Fahnen; durch die Flügel, deren oberer Rand nichthinein sondern herausgebogen ist; durch eine nur 2saamige Hülse, welche aussen mit steifenstachelartigen Borsten besetzt ist.

Off. Radix. Glycyrrhizae echinatae. Diese Süssholzwurzel ist dicker als die desglatten Süssholzes, von blass-gelber Farbe, ohne Rinde, leichter, von minder süssem Ge-schmack, und wird deshalb weniger benutzt, doch soll daraus auch neuerlich ein ganz vor-züglicher Lakritzensaft in Russland bereitet sein.

Chemische Beschaffenheit: Wahrscheinlich ganz ähnlich wie bei Glycyrrhiza glabra.

Nutzen: Wie bei Glycyrrhiza glabra.

Erklärung der Kupfertafel 157. Der Mühende obere Theil der Pßanze in nat. Gr.. a) eine ganzeBlume und b) die Staubgefässe mit dem Stempel, vergr., c) ein Hülsenköpfchen in nat. Gr.,d) eine einzelne Hülse vergr., daraus e) ein Saamen aueer und f) längs durchschnitten.

Origanum Majorana.

Syst. sex. Didynamia Gymnospermia. Syst. nat. Labiatae Juss. Trib. Satureinae Bcnth.

Char. gen.: Blumen in zapfenformiger, 4seitiger Aehre; Deckblätter ziegeldach-avlig: Kelch verschieden; Krone mit der Röhre dem Kelch gleicbend oder ihn überragend,zweilippig, Oberlippe aufrecht, fast eben, ausgerandet; Unterlippe offen-abstehend, 3spalt:Staubgefässe 4, von einander stehend, zwei grösser: Staubfächer parallel; Griffelder Spitze fast gleichmässig 2spaltig; Frucht 4 Achaenien, im Grunde des Kelchs.

Char. speciei: Ausdauernd oder jährig; Blätter gestielt, oval und umgekehrt-ey-rund, stumpf, schwach-weichhaarig; Aehren vierseitig-kugelig, einige kopfförmig vereinigtund zusammen gestielt; Deckblätter rundlich mit buchtig kielförmiger Basis, stumpf,sclrwach-weichhaarie.

Synonyme: Origanum Majorana L. u. der Schriftsteller O. Majoranoides W- (die

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