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ten lanzettlichen, kahlen, gleich abfallenden, kleinen Nebenblättchen; männliche Kätzchen ineiner endstäncligen Traube mit schwach behaarten Blüthen stielen; weibliche einzeln, lang-o-estielt, achselständig herabhängend, ihr Blumenstiel kahl, sie werden beim Keilen holzig, undmit Zellen versehen (aus dem Perigonium gebildet), deren Rand zuerst drüsig, dann kraut-stachüo" wird. Die Oberfläche des Kätzchens gekörnt, die körnigen Erhabenheiten mit un-fruchtbaren Griffeln untermischt; in jeder Zelle zwei holzige Kapseln, deren jede einen nachaussen gekrümmten Griffel trägt, welcher auf seiner inneru Fläche der Länge nach die JNarbehat; jede Kapsel 1-fächrig, an der itmern Näth aufspringend, an der gegenüberstehendenWand in nebeneinander liegenden Reihen viele Saainen tragend, von denen jedoch nur einigezur ^Vollkommenheit gelangen; Saamen umgekehrt-eiförmig, unten zugespitzt, von einer lok-kern zelli°en Haut umgeben, wie geflügelt; Eyweiss fleischig aber dünn; Würzelchen desEmbryo nach oben; Cotyledonen grade.
Off. Styrax lirpiidus. — Der flüssige Storax, welchen wir als Arzenei anwenden istein natürlicher Balsam, welcher durch Auskochen der Aeste der oben beschriebenen Pflanzegewonnen werden soll, während die reinere durch Einschnitte in die Rinde gewonnene Sortenicht zu uns kommen soll; er ist dickflüssig, undurchsichtig, grünbraun oder mehr grau, vonstarkem nicht angenehmem Geruch und aromatisch - scharfem brennendem und bitterlichemGeschmack.
Chemische Beschaffenheit: Man ist der Meinung, dass der flüssige Storax des Han-dels gemischt sei, aus achtem von Liquidatnbar Orientale stammendem flüssigem Storax, undschwärzlichem und syrupartigem amerikanischem, welchem man noch Erde, Nussöl, Wein oderWasser zusetzt. Der am wenigsten Unreinigkeiten enthaltende ist der beste. Er löst s'vcb inAlcohol und zwar leichter in warmem auf und lässt bei der Erkaltung eine wachsartige Sub-stanz fallen, «-lebt durch Verdampfung ein Harz und enthält ferner Benzoe-Säure, welche sichzuweilen als ein Häufchen auf der Oberfläche absetzt.
Nuizcji: Der flüssige Storax wird nur äusserlich zur Bereitung mancher Salben, beiFrostwunden und sonst schlecht eiternden Geschwüren gebraucht.
Erklärung der Kupfertafel li8. Ein blühender Zweig und einer mit schon weiter gereifter Fruchtinnat.Gr : a) und b) Staubgefasse und c) ein geöffnetes weihliches Perigou mit den beiden Pi-stillen rergr.. d) das reife Vruehtkätzchen, o) zwei bei einander stehende reife Kapseln, f) diehinein JVände derselben, g) eine geöffnete Kapsel vergr., h) ein Saainen in mit. Gr., b) derselbevergr. und i) der Embryo ebenso.
Acacia tortilis.
Syst. sex. Polygamia Monoecia. — Syst nat. Leguminosae Juss., Mimoseae Link.
Chctr. qcn. Blum en zwittrig und getrennten Geschlechts, regelmässig; Kelch 4—5-zäh.-
ia-, Blumenkrone 4— ö-spaltig oder 4 — 5-blättrig; Staubgelasse 10 und mehr, frei:
Staubbeutel rundlich; Stempel einfach; Frucht eine ungegliederte saftlose, 2-klap-
Staeheln zu zweien, grade, die verkümmernden zurückgekrümmt:
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