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2 (1833)
Entstehung
Seite
55
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Beschreibung: Diese Art ist seifner als die vorige, in allen Theilen starker, die Blu-men sind fast doppelt so gross, meist dunkler ßlan gefärbt, stellen in weniger dichten Trau-ben und hängen erst bei der Fruchtreife, die Wurzelblätter bilden ein weniger ausgesprocheneRosette, sind weniger stumpf, die obern Stengels fündigen mehr lanzetüich, nicht nach der Spitzehin so verbreitert, die drei kleinen Kelchblätter sind verhältnissmässig länger und die grössernbreiter, ästig-nervig, auch bleiben die Deckblättchen länger stehn.

Off.: llerba Polvgalae amarae. Diese Art findet sich seltner (hei uns gewöhnlichnur die vorige) in den Üfficinen, ist aber die ursprünglich angewandte und empfohlene, sieist bitterer und kräftiger als die-vorige, deshalb hat man sie auch neuerdings nach Jacquin wie-der amara genannt, und jener kleinern, schwächern das Diminutivbeiwort amarella gegeben.Verwechslungen: im dChemische Beschaffenheit: so wieNutzen: s. bei Polygala amara.Erklärung der Kupferlafel 147. Eine blühende Pßanze in nat. Gr.: a) eine Blume mit dem Blumen-stiet und Deckblättchen, b) eine reife Kapsel mit dem Kelch; c) ein Thcil der Spindel mit Blu-menstielen und Deckblattchen, d) ein Sauinen ganz, und c) queer durchschnitten, und i) dessenGrundtheil, alles vergr.

Liquidambar Styraciflua.

Syst. sex. Monoecia Polyandria. Syst. nat. Amentaccac Juss; Myriceae Rieh.; Saliciueae Nonmü.; Styracifluae.

Chat: gen. Blumen einhäusig; männliche: eine Menge kurzer Staubgefässe mit 2-fäch-rigen Staubbeuteln ohne Perigon in kegelförmigen Kätzchen von einer 4-blätlrigen Hülle un-terstützt und in eine endständige aufrechte Traube vereinigt; weibliche: 2 mit einander ver-wachsene Ovarien mit freien Griffeln, von einem kreiseiförmigen fast ganzrandigem Perigonumgeben und unten mit diesem verwachsen, viele derselben ein kugelförmiges mit einer 4-blätt-rigen Hülle versehenes Kätzchen bildend, welches holzig wird: Kapseln zu zwei vom Peri-gon umgeben, einfächrig, an der innern Nath aufspringend, vielsaamig.

Char. speciei: Blätter 3 5-lappig, kahl, die Achseln der Hauptrippen auf der Un-terseite wollig.

Synonyme: Liquidambar styraciflua L. u. aller Autoren. Deutsche: Styrax- odernordamerikaniseher Amberbaum.

Vaterland: Ein zum Theil Wälder bildender Baum von Neu-England bis nach Flo-rida, durch Mexico sich bis zu den Küsten des grossen Oeeans ausbreitend. Blüht mit demAusbruch der Blätter.

Beschreibung: Ansehnlicher Baum bis 40 F. und darüber hoch. Aesfe aufrecht-ab-stehend, kahl, die jungen mit bräunlich-grauer glatter Binde, halbkreisförmigen Blattnarbenmid elliptischen kleinen Linsenkörpern besetzt; Blätter an den diesjährigen Zweigen, wech-selnd, lang-gestielt, von rundlichem Umfang, mit fast grader, oder wenig nach aussen gebo-gener, schwach herzförmiger Basis, 3 oder 5-nenig, fast bis auf die Mitte drei oder fünflap-pig, die Lappen lang- und schmal zugespitzt, gesägt, die Sägezähne angedrückt mit einerDrüse; der Mittellappen grade, die seitlichen allmähiig kleiner, gesprtltzt auswärts-stehend,-häkle Flächen kahl und glatt, nur die Achseln der Nerven mit kleinen Büscheln bräunlicherWolle; Blattstiele glatt und kahl, an der Basis verbreitert und hier mit 2 freien r zugespitz-

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