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2 (1833)
Entstehung
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46
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Beschreibung: Diese Art unterscheidet sich von der vorigen ausser den schon an-gesehenen Kennzeichen: durch die nicht mit zerstreuten halbkugligen Höckern besetzte Wur-zel; durch die viel spitzem Blattzipfe], von denen besonders der mittlere sehr lang und spitzvorgezogen ist; durch die sehr kurz gestielten oder sitzenden weihlichen Doldentrauben: durchdie grössern Blumen; durch die gefärbten weiblichen Kelche, deren Zähne kürzer als dieBlumenkrone sind; durch die ganz randständigen Staubbeutel; durch die eiförmigen nicht lan-zettliehen Narbenzipfel; durch längere Saaruen.

Off. Wie bei Bryonia alba.

Chemische Beschaffenheit: Wahrscheinlich ganz wie bei Brjonia alba.

Nutzen: Wie bei Brvonia alba.

Erklärung der Kupfertafel 139. Der obere Theil der männl. blühendrn Pßanze und die Jfurzcl innat. Gr , a) eine männl. Blume längs aufgeschnitten, b) ein Slaubgcjuss, beides rergr., c) einerv'cSbl. JJl. in nat. Gr., d) dieselbe vergr., c) eine Frucht in nat. Gr., f) dieselbe ebenso qveerdurchschnitten, g) ein Saame ganz und h) derselbe längs aufgeschnitten, rergr.

Vitis vinifera.

Syst. Sex. Pentandria Monogynia. Syst. nat. Ampclideae Kuirth, Yiniferac Juss.

Char. gen. Blumen zwittrig oder zwittrig und getrennt; Blumentheile unterstän-dig; Kelch klein, 5zälmig; Blumenkroiic «blättrig hinfällig, die Blumenblätter oft mitden Spitzen verbunden bleibend; Staubgefässe 5; Fruchtknoten 5fäcurig; Narbe end-ständig: Frucht eine saftige Beere, in welcher die Fächer verschwunden und nur wenigeSaanien ausgebildet sind.

Char. speciei: Blätter herzförmig, buchtig-lappig, die Jüngern filzig-weichhaarig, diealtern kahh

Abänderungen: Wie von allen seit altern Zeiten kultivirten Pflanzen giebt es auch einegrosse Menge Varietäten vom Wein, sowohl in Rücksicht auf die Blatt form, als auch beson-ders in Rücksicht auf Gestalt, Grösse, Farbe, Geschmack und Saamenausbildung der Früchte,welche von ein paar Linien bis ein paar Zoll gross vorkommen, von sphärischer oder ellip-tischer Form, von grünlicher oder gelblicher Färbung bis zum dunkelsten Blau, entweder ganzsaamenlos oder 2 4, seltner mehr, Saamen enthaltend.

Synonyme: Vitis vinifera L. u. aller Autoren. Deutsche: Weinstock, Weinrebe,edler Weinstock.

Vaterland: Kleinasien und die Länder am schwarzen Meer scheinen das Vaterlanddes Weins zu sein, dessen Cultur sich aber jetzt über alle Welttheile verbreitet hat, wo ernur irgend gedeihen will und wo er an vielen Orten schon verwildert ist. Blüht im Junioder Juli.

Beschreibung; Der holzige, runde, knotige, vielästige Stamm mit einer braunen, fasrigsich lösenden und abspringenden Rinde bekleidet, erhebt sich oft zu bedeutender Höhe, indemer, selbst schlaff und unfähig aufrecht zu stehn, durch Hülfe der an den jüngsten Aesten sichalljährlich entwickelnden Ranken sich an Bäumen und Gesträuch erhebt, oder meist künstlichan Spalieren, Pfählen, Geländern oder Bäumen durch Anbinden über den Boden erhobenwird, auf welchem er auch wold im wilden Zustande hingestreckt liegt, nur mit den Astensich erhebend; Aeste wechselnd, vielbeugig, knotig, die altern dem Stamme ähnlich, die