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kelblau, mit rundlichen stumpfen Zipfeln. Staubgefässe etwas län°er als die denSchlund nicht schliessenden Schlundschuppen. Acbaenen bräunlich, schief-nierenförmi"-höckerig-rauh.
Off. Radix Alcannae. — Die Wurzel getrocknet, ganz oder in Stücken, cylindriscb,wenig ästig, mit schwärzlich-dunkelrother Oberhaut, leicht lösbarer Rindensubstanz vonschön tiefrother Farbe und dickem weisslichem Plolzkörper, ohne Geruch und schleinii°'emschwach adstringirendem Geschmack, den Speichel beim Kauen roth färbend.
Verwechslungen: Es kommt im Handel wohl die Wurzel der ilnchusa officinalisdurch Fernambuk gefärbt vor, aber diese Verfälschung ist leicht zu erkennen, da an Bruch-stellen das Holz eine eben so rothe Farbe als die Rinde zeigt, und die Farbe sich inWasser leicht auflöst, was bei der wahren Alkanne nicht der Fall ist, da hier der Farb-stoff harziger Natur ist.
Chemische Beschaffenheit: John fand im Holz der Wurzel: wenig Harz und harzigenFarbstoff; Extractivstoffj Gummi; Holzfaser; in der Rinde: 5,50 harzigen Farbstoff (Pseu-dalkannin); 1,00 Extractivstoff; 6,25 Gummi; 18,00 Holzfaser; 65,00 oxydirfen Extractiv-stoff; 4,25 Verlust In Wasser löst sich der Farbestoff nicht auf, aber leicht in Alcoholund Aether, so wie in feiten und flüchtigen Oelcn.
Nutzen: Sonst wurde die Alkanna bei alten Geschwüren, bei Diarrhöen u. s- w.als blutreinigendes adstringirendes Mittel empfohlen, gegenwärtig aber fast nur zur Fär-bung von Salben, Pomaden und leiten Oelen angewendet.
Erklärung der Kupfertafel 134. Eine blii'hende Pflanze, in nat. Gr., a) eine Blumenkrone ebenso, b) derKelch vergr., c) die Blumenkrone längs cutjgeschnitten und vergr., d) der Fruchlhehh und e) einjichaenium beides nicht vergr., f) das letztere vergr.
Iris florentina.
Sy.
it. sex. Triandiia Monogynia.
Syst. nai. Irid«ae Juss.
Char. gen. Blüthenscheide: 2—3blä(trig; BlumenhürHe: einblättrig, tief 6thei~lis;, Zipfel ungleich, 3 äussere nach aussen gebogen, zuweilen in der UJ/Yfe innen gebartet,3 innere aufrecht, zusammenliegend: Griffel dreitheilig mit blumenblaüartigen Zipfeln, andenen die Narbe als ein Fältchen; Frucht eine 3 fächrige vielsamige Kapsel. Samen zwei-reihig, flach.
Char. speciei. Blätter schwerdtig, etwas sichelförmig, kürzer als der meist 2blu-mige Schaft; Blüthenscheide leicht welkend; Zipfel der Blumen hülle schneeweiss,die aufrechten länglich, an der Basis faltig-wellig; die zurückgebogenen bärtig stumpf, an derSpitze fast zähnig ausgeschweift.
Synonyme: Iris florentina L, u. aller Autoren. — Deutsche: Florentinische odermilchweisse Schwerdtlilie, Veilchenwurzel.
Vaterland: Im südlichen Europa, Krain, Tyrol, Italien, Griechenland- Blüht imMai und Juni.
Beschreibung: Wurzelstock: dick, fleischig, wagcrecht in der Erde liegend, ge-gliedert, dickknotig, aussen gelblich-grau, innen weiss, oben mit stumpfen ringförmigen Ab-iätzen, die Narben der abgestorbenen jährlichen Triebe, unten mit starken Wurzelfasern:Blütheustiel 1— 1{- F. hoch, einfach oder mit einem Abte, rund, streitig-, Blätter kür-