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2 (1833)
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35
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bräunlich, breit-eiförmig, fast 2knotig, mit 34striemigen Thälchen und 4striemiger Be-rührungsfläche.

Off'. Radi* Pimpinellae. Praep. Tinctura Pimpinellae; Extractum Pimpinellae.Die Wurzel wird im Frühjahr, wo sie an ihren Wurzelblältern sehr kenntlich ist, ausge-graben und getrocknet, ist aussen graulich-bräunlich, innen weisslieh und braun punetirtmit schwammigem Holzkörper, in der Mitte hohl, von der hineintretenden Markhöhle, siehat einen eigentümlichen unangenehmen Geruch und einen scharfen beissenden Geschmack.Die Tinctur ist von gelbbrauner Farbe.

Chemische Beschaffenheit: Nach Blei enthält die Pimpinellwurzel: ätherisches Oel,Fett, in Aether und Alcohol lösliches Weichharz, in Aether und Alcohol lösliches Harzvon Wachsconsistenz. harzigen Extractivstoff, Stärkmehl, krystallisirbaren Zucker, Schleim-zucker, Gummi, gummigen Extractivstoff, Ei weiss, Aepfclsäure, Essigsäure, Benzoesäure,Faser, sahs., schwefeis. und phosphors. Kali, Kalk- und Magnesiasalze, Manganoxyd, Kie-selerde. Das eigentümliche scharfe und kratzende Princip scheint sowohl in dem äthe-rischen Oele als in dem Harze zu liegen.

Nutzen: Die Wirkung der Wurzel und ihrer Präparate ist reizend, schweiss- undharntreibend, Schleim auflösend, daher bei Verschleimungen des Halses, der Brust, desMagens nützlich. Auch gekaut gegen Lähmung der Zunge ist sie empfohlen und früherals ein die Menstruation und den Lochiallluss beförderndes Mittel gerühmt.

Erklärung der Kupfertafel 130. Die ganze Pflanze im blühenden Zustande in der Mitte durchschnit-ten in nat. Gr.; a) eine Blume, b) der Fruchtknoten, beides vergr., c) die Frucht in nat. Gr.,d) dieselbe vergr. und ebenso e) der Länge nach und f) in die Quere durchschnitten.

Carum Carvi.

Syst. sex. Pentandria Digym'a. Syst. nat. Umbelliferae Juss.

Char. gen. Kelchrand undeutlich; Blumenblätter gleich, verkehrt -herzförmig,mit einwärtsgebogenem Läppchen; Griffelfuss niedergedrückt-convex; Griffel kurz,dann zurückgekrümmt; Frucht fest, von den Seiten zusammengezogen, länglich; Achae-nieu mit 5 gleichen fädlichen Riefen, von denen die äussersten den Rand bilden; Thäl-chen einstriemig; Berührungsfläche flach, 2striemig; Fruchtträger frei, an der Spitzegabelig. Eiweiss, rundlich-convex.

Char. speciei. Wurzel spindelförmig; Stengel kantig; Blätter doppelt gefie-dert, die Fiedern fiederspaltig-vieltheilig, an der Hauptrippe kreuzweis gestellt; Hüllensämmtlich fehlend, oder die allgemeine 1 2blättrige zuweilen vorhanden.

Synonyme: Carum Carvi L. u. d. meisten Schriftsteller; Apium Carvi Crantz; Se-seli Carvi Scop.; Bunium Carvi Marschall Bieb.; Ligusticum Carvi Roth; Aegopodium Ca-rum Wibel, Deutsche: Gemeiner, wilder, Feld-, Wiesen-, Speise-, Fisch- oder Krä-merkümmel, Garbe, Kasbey.

Vaterland: Aufwiesen und Grasplätzen, an Rändern der Aecker und Wege; durchganz Europa bis auf die Voralpen doch mit Ausschluss des höhern Norden. Wird auchin vielen Gegenden im Grossen gebaut. Blüht im Anfange des Sommers.

Beschreibung: Zweijährig, kahl, aufrecht gabelästig; Wurzel möhrenförmig, weiss,nach unten ästig oder einfach, mit Querfurchen und daraus hervortretenden Wurzelfasern;