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2 (1833)
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gebraucht 1» der Medicin wird er als ein Blähung treibendes und gelinde den Magen

reizendes Büttel angewandt, ferner auch bei schleimigen .Brustaffeclionen, um den Auswurf

zu befördern. Das Oel bat die Wirkung des Saamens im höhern Grade und wird auch

äusserlich bei Coliken zum Einreiben auf den Unterleib gebraucht.

Erklärung der Kupfcrtafcl 129. Eine ganze blühende Pflanze in nat. Gr., a) eine Blume, b) derFruchtknoten, beides vergr., c) Frucht in nat. Gr., d) dieselbe rergr. und e) ebenso quer durch-schnitten.

Pimpinella Saxifraga.

Syst. sex. Pentandna Digynia. Sy.\t. nat. Umbelliferac Juss.

stumpf,

Chat:Char.

gen.

S. bei Pimpinella Anisum.

speciei. Wurzel: ausdauernd; Blätter: alle gefiedert; Blättchen: eirund,gelappt oder zerschlitzt; Stengel: zart gerieft; Griffel: kürzer ah

rl

^esäirten

gesa pder Fruchtknoten; Jrucht: eiförmig, kahl.

Abänderungen: Diese Art ändert in Rücksicht auf Blattform, Grösse und Ueber-zug bedeutend ab. Man kann folgende Hauptformen aufstellen: «) nigra, dicht-flaum-harig, gross, Wurzel und untere Stengelblätter mit eiförmigen etwas gelappten ,Fiedern; Wurzel: blaulich -milchend: ß) alba, kleiner als die yorige undbehart, fast kahl zuweilen, Wurzel weiss-milchend; -y) minor, wie die vorige, aberkleiner, wenige Wurzelblätter mit rundlichen fast ganzen gesägten Fiederclien, Stengcl-blätter alle mehr oder weniger verkümmert; l) disseeta, wie ß, aber die Fiedercliender Wurzelblätter zerschlitzt.

Synonyme: Pimpinella Saxifraga L. u. d. meisten Autoren, Tragoselinuni

. saxifragum

Mönch; Pimp. nigra Willd.; P. hircina Mönch; P

minus

genevensis

lichten WäUnach der py-

Lam.; Tragos.

Vill. Deutsche: Gemeine Biebernell, Pfefferwurz, Steinpimpinelle, Steinpeterlein

Bockspeterlein, weisse deutsche Theriakvvurz u. s. w.

Vaterland: Auf trocknen und steinigen Grasplätzen, an Wegen, indem, auf Triften, bis auf die Gebirge hinauf, von Persien und Timrien bisrenäischen Halbinsel. Blüht im hohen Sommer.

Beschreibung: Ausdauernde', fast walzenförmige, senkrecht herabsteigende, etwasgeringelte, seltner ästige, häufig vielköpfige Wurzel, aussen entweder weiss oder schmuz-zig-weiss, bräunlich bis ins Schwärzliche übergehend, mit weissein oder bei aussen schwärz-licher Wurzel mit bläulichem Milchsaft, ±i Z. dick und 4 8 Z. lang, hier und damit Wurzelfasern besetzt, am Kopfe durch die fadenförmigen Ueberbleibsel aller Blattstieleetwas schopfig; Stengel: 1 3 F. hoch, stielrund, fein gerieft, mehr oder weniger ästig.Die Blätter gefiedert, die wurzelständigen mit rundlichen oder eiförmigen, zuweilen fastherzförmigen, gezähnten, ganzen, gelappten oder zerschlitzten Blättern, die stengelständi-gen mit lanzettlichen oder linealischen spitzen und kurz-stachelspitzigen Zipfeln, doppeltoder einfach gefiedert, nach oben hin verkümmernd dreispaltig, endlich wohl nur dieScheide übrig lassend, welche länglich, wenig randliäutig, gerieft, alhnählig in den Blatt-stiel verläuft; Dolden: gestielt, gegenblattständig, 815strahlig, vor dem Blühen über-hängend, später aufrecht; Hüllen und Hülleheu fehlend: Blumen weiss; Früchte: