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kegelförmig, Griffel schon beim Blühen lang, aufrecht-abstehend; Frucht: fast kugelig,iOriefig, kaum theilbar; Achaenien: mit 5 niedrigen wellig -krausen -Hauptriefen, welchein den Thälchen «wischen den 6 mehr vorragenden gekielten Nebenriefen liegen. Nurauf der concaven Berührungsfläche 2 Striemen, sonst keine. Fruchthalter an der Spitzeund am Grunde an die Achaenien angeheftet.
CJiar. speciei: S. d. Gattungscharacter.
Synonyme: Coriandrum sativum L. u. aller Schriftsteller.— Deutsche: Koriander,Wanzendill.
Vaierland: Kleinasien, Südrussland, Tartarey, Griechenland, Italien, Südfrankreich,Spanien, in Gärten cultivirt oder unter der Saat, auch im mittlem Europa hier und daverwildert sich zeigend und in Gärten gebaut. Blüht im Sommer.
Beschreibung: Einjährige, kahle, aufrechte, etwas ästige, widrig nach Wanzen rie-chende, lebhaft grüne Pflanze mit dünn spindeliger fast einfacher Wurzel; Stengel14- — 2 F. hoch, stielrund, streifig gefurcht; die bald verschwindenden Wurzelblätter unduntern Stengelblätter einfach gefiedert, die Fiedern breit-rundlich eingeschnitten-gesägt,die obern Blätter doppelt gefiedert mit eirunden am Grunde verschmälerten, dreispaltigenund eingeschnittenen und gesägten Fiederchen; die obersten Blätter noch feiner zertfeeilt,2 — 3fach gefiedert mit linealischen ganzrandigen stumpflichen Zipfeln; Blattstiele ineine randhäutige oben ausgerandete längliche Scheide übergehend; Dolde gestielt, blatt-gegenständig, 3—östrahlig; Hülle fehlend oder aus einem einfachen schmalen oder drei-spaltigen Blattchen bestehend; Ilüllchen halbseitig, dreiblättrig mit linealischen Blättchen;Blume weiss oder schwach röthlich mit rothen Staubbeuteln; Frucht bellbräunlich odergelblich-grau, kaum 2 L. lang, kugelig, an der Spitze durch den Griffelfuss stumpf-stachel-spitzig, am Grunde mit einer kleinen runden Grube wenn der Stiel abgefallen ist.
Off. Coriandri seinen. — Die reifen Saamen werden trocken aulbewahrt, sie zei-gen zerrieben einen eigenthümlichen aromatischen für viele unangenehmen Geruch undGeschmack.
Chemische Beschaffenheit: Die Früchte enthalten eine geringe Menge eines gel-ben ätherischen Oels, dessen speeif. Gewicht nach Bresson gleich 0,8655 ist Eine ge-nauere Analyse fehlt.
Nutzen: Das frische Kraut wird in manchen Gegenden als Gewürz den Speisenzugesetzt und auch die Saamen sind als solches hier und da beliebt. Als Heilmittel wer-den die Saamen bei Flatulenz zur Stärkung des Magens und Beförderung der Hautaus-dünstung benutzt; man gebraucht sie auch mit Zucker überzogen als ein Hausmittel in sol-chen Fällen.
Erklärung der Kupferiafel 128. Die Wurstel und der untere 7'hell so wie der obere blühende Theil derFflanze in nat. G-r.: a) die Blume, b) Fruchtknoten mit den Griffeln, beides vi
nat. Gr., d) dieselbe vergr. und ebenso, quer durchschnitten.
i'ergr. c) die Prucla in
Pimpinella Anisum.
Syst. se.v. Pcutandria Digynia, — Syst. nat. Uinbelliferae Jnss.
Char. gen. Kelchrand: undeutlich; Blumenblätter: gleich, verkehrt-herzförmigmit einwärtsgebogenem Läppchen; Griffelfuss kissenförmig mit zurückgeschlagenen Gm-