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Längedreispal-gestielte
er
Beschreibung: Wurzel spindelig einfach, mit Ouerfnrchen, aus denen Wurzelfa-sern iervortreten; Stengel aufrecht, grade, 1—3 F. hoch, gefurcht-gestreift, einfach oderüstig, mit steifen abstehenden weissen unten dichter stehenden und etwas abwärts gekehr-ten Haaren besetzt; Blätter: 2— 3fach gefiedert, die Fiederchen elliptisch, spitz, amGrunde verschmälert, fiederspallig. die Zipfel lanzettlich oder linealisch, spitz oder stumpf-lich, stachelspitzig, am Rande kurz-wimperig, der Blattstiel, die Rippen und Adern beson-ders auf der untern Seite steifharig: die untern Blätter lang gestielt, die obern fast silzendauf den länglich-randhäutigen, Steilhängen Scheiden, weniger zertheilt mit schmälern spit-zem Zipfeln. Die Dolden auf Steilhängen Blumenstielen, gegenblaltständig, vielstrahlig,flach, nach dem Blühen concav durch die sich aufrichtenden Strahlen; die Hülle9—12blättrig, blattartig, iiederspaltig oder nur dreispaltig, ungefähr von derder Dolde; die Hüllchen randhäutig, wimperig, alle ganz, oder die äusserntig; Blumen: weiss oder röthlich; in der Mitte der Dolde eine einzelneschwarz purpurfarbene von 2 — 3 Hüllblältchen unterstützte Blume. Die StachelnSamen am Ende mit Wiederhäkchen; Griffel bleibend, aufrecht etwas abstehend.
Off. Dauci suecus inspissatus crudus. — Praep. Succus Dauci inspissatus depura-tus fRoob Dauci depuratum). — Aus der Wurzel der eultivirten Wurzel wird der Saftausgepresst und eingekocht bis zur Honigdicke, er ist von brauner Farbe und süssem Ge-schmack. Er dai-f weder sauer schmecken, noch durch Kupfer verunreinigt sein, wasdurch hineingestecktes polirtes Eisen geprüft wird; noch darf er brenzlich schmecken.Man vermischt diesen im Grossen bereiteten Möhrensaft mit Wasser, seihet ihn durch unddickt ihn von Neuem zur Syrupsconsistenz ein.
Chemische Beschaffenheit: Den Extract aus frisch ausgepresstem Möhrensaft be-reitet fand Wackenroder bestehend aus: 1,00 fettem weissen Oel mit äther. Oel verbun-den; 0,34 Carotin; 4,35 Eiweiss; 93,71 Schleimzucker mit Apfelsäure und ein wenig Stär-kemehl; 0,60 Asche enthaltend Thonerde, Kalk und eine Spur Eisen. Laugier fand imMöhrensaft, der 2 — 3 Tage gestanden hatte und schon Zeichen der Essiggährung darbot,Mannit, im frischen Safte aber nicht.
Nutzen: In der Haushaltung wird der Mohrübensaft statt des Zuckers oder Syrupsund Honigs an Speisen benutzt. Innerlich als Medicin gebraucht ist es ein mildes be-sänftigendes, gelinde abführendes Mittel, welches man beim Stein, bei Brustkrankheiteuund gegen Ascariden bei Kindern empfohlen hat, auch äusserlich zur Behandlung bösarti-ger Geschwüre ist er angewandt. Früher war auch der Samen als Blähung- und Urin-treibendes Mittel in Gebrauch, auch gegen den Stein wurden sie gelobt.
Erkläruns; der Kupfertafel 127. Die Tl r urzel d r eultivirten Pflanze und der obere blühende Theil desGewächses in nat. Grosse: a) eine ganze Blume, b) der Fruchtknoten; beides lergr., c) der Samen innat. Gr., d) die beiden Achaenien rergr. e) eins derselbe längs und f) quer durchschnitten, g) der-selbe Durchschnitt, alles t'ergr.
Coriandrum sativum.
Syst. sex. Pentaudria Digynia. — Syst. nat. Umbelliferae Jnss
Chor. gen. Kelch: 5zähnig, bleibend: Blumenblätter: verkehrt-herzförmig miteinwärts gebogenen Läppchen, strahlend, die äussern grössei-, tief 2spaltig. Griffelfuss: