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2 (1833)
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stielt, gross, flach, 20 50strahlig, ohne alle Hüllen: Blume: dottergelb; Frucht 2-24-L. hoch, bräunlich, der Rand und die Kiele der Riefen heller, Striemen oberflächlich, be-sonders im frischen Zustande gut zu sehn.

Off. Semen Anethi. Praep. Anethi Oleum. Die Samen werden reif gesammeltund aufbewahrt; sie sind von eigenthümlichem aromatischen Geschmack und Geruch.Das Dillöl wird durch Destillation der Samen gewonnen, es ist von grüngelblicher Farbe,riecht durchdringend nach Dill, schmeckt süsslich und brennend; sein spec. Gew. ist 0,881.Es ist in 1500 Th. Wasser auflöslich und wird von Alcohol und Aether sehr leicht auf-genommen.

Chemische Beschaffenheit: Unbekannt. Das Oel gehört zu den sauerstoffhaltigenflüchtigen und aromatischen Oelen.

Nutzen: Die Dolden mit den Blumen oder Samen werden als Gewürz an Speisenbenutzt; in medicinischer Hinsicht werden die Samen durch das in ihnen enthaltene äthe-rische Oel nützlich gleich denen anderen Doldenpflanzen bei Anhäufung von Blähungen,beim Schlucken und als ein Mittel die Milchabsonderung zu vermehren.

Erklärung der Kupfertafel 126. Der obere Tlieil des blühenden Gewächses in, nat. Gr., a) die Blume,b) der Fruchtknoten, beides vergr., c) die beiden Acliaenien in nat. Gr. } d) dieselben vergr. unde) eins der Quere und f) der Länge nach durchschnitten.

Daucus Carota.

Syst. sex. Pentandria Digynia. Syst. nat. Umbelliferae Juss.

Char. gen. Kelch: 5zähnig; Blumenblätter: gegeneinander neigend, umgekehrteiförmig, ausgerandet, mit eingebogenen Läppchen, die äussern in der Dolde oft strahlendund tief 2spaltig; Frucht: vom Rücken etwas zusammengedrückt, eiförmig oder länglich;Achaenien: convex mit 5 fadenförmigen, borstigen Ilauptriefen, von denen 3 auf demRücken, 2 auf der Berührungsfläche liegen, und 4 einreihig-stachligen stärker hervortre-tenden Nebenriefen, deren Stacheln an der Basis Aerbunden sind; Eiweiss platt; Striemen:je einer unter den Nebenriefen und 2 auf der Berührungsfläche.

Char. speciei: Steifharig; Blätter: dreifach gefiedert, matt; Blätteben: fieder-spaltig; Zipfel: lanzettlich, feinspitzig; Hüllen: drei- oder fiederspaltig. fast von derLänge der Dolde; fruchttragende Dolde concav, Stacheln grade, so lang als die Fruchtbreit ist.

Abänderungen: Durch die Kultur Wird die Pflanze grösser und bekommt einestärkere fleischigere Wurzel von weisslich-gelber, gelber oder gelbrother Farbe. Auf Bergenwerden die Blumen zuweilen alle purpurfarbig.

Synonyme: Daucus Carota L. u. d. meisten Autoren; Daucus vulgaris Necker;Caucaüs Carota Crantz. Deutsche: Mohrrübe, Möhre, Mohrte, Carotte, gelbe Rüben,Vogelnest.

Vaterland: Auf trocknen Wiesen und Grasplätzen, in lichten Wäldern auf etwaslehmhaltigem Boden fast durch ganz Europa, von Portugal bis zum Caucasus, ferner inChina, Cochinchina, nicht minder in America, wahrscheinlich eingeführt Blüht im Sommer.