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Erklärung der Kupfertafel 124. eine blühende Pßanze in hat. Gr. a) eine Blume, b) der Kelchdem Stempel, c) die Blumenkrone; alles in nat. Gr. d) die Blum-nkrone längs geöffnet unde) das Slaubgefäss vergr , f) die vier Achaenien, feines derselben, h) der Samen <r an ,z und i\durchschnitten in nat. Gr. ° " u v
mit
so wie
quer
Bactyrilobium Fistula.
Syst. sex. Decandria Monagynia — Syst. nat. Leguminosae Juss. sect. Cassieae De.
Char. gen. Kelch: tief-5theilig; Blumenblätter: 5, ungleich; StaugefSsse-10, ungleich, 3 untere länger, vier mittlere kürzer, 3 obere noch kürzer entgegen« ebogen:Hülse: cylindrisch, nicht aufspringend, holzig, durch viele Querwände vielfächn«, jede«Fach mit Mus erfüllt, 1 sämig. °*
Char. speciei. Blätter: gefiedert, Fiedern 4 — 6parig, eiförmig, etwas zugespitzt,katil; Blattstiele: drüsenlos; Blüthentrauben: schlaff, fast deckblattlos; Hülsen:cylindrisch, grade, ziemlich stumpf, glatt.
Synonyme: Bactyrilobium Fistula Willd.: Cathartocarpus Fistula Pers.; Cassia Fis-tula L. u. d. meisten Autoren. — Deutsche: Röhren-Cassia.
Vaterland: Ton Ostindien bis nach Aegypten, in Westindien und den -warmenTheilen des Festlandes von Amerika wahrscheinlich eingeführt. Blüht im Sommer.
Beschreibung: Baum: von 20 — 30 F. Höhe, mit gradem, aufrechtem Stamm, be-deckt von aschfarbiger Rinde, mit vielästigem Wipfel, Aeste wechselnd. Blätter: wechselnd,
gestielt, gross, einen Fuss und darüberlang, gefiedert. Fiedern gestielt, gegenüber, in 4__
ß Paaren, eiförmig, oder länglich-eiförmig, nach oben allmählig, an der Basis kurz zuge-spitzt, 3 — 5 Zoll lang, ganzrandig, kahl, oben dunkler, unten blasser, die Adern dicht paral-lel-laufend rippenartig. Gemeinschaftlicher Blattstiel: fast cylindrisch, mit schwacher Rjnne.oben unter jedem Fiederpaar, kahl. Nebenblätter: 2, gegenüber, zur Seite des Blattstielsklein, linealisch, spitz, fast sichelförmig, 3 — 5 Lin. lang, abfallend. Blüthentrauben: ausden Blattachseln, so lang als die Blätter, gestielt, vielblumig, kahl. Blumenstiele kahl undglatt, 1 — 14: Zoll lang, abstehend. Kelch: abfallend tief 5theilig, Zipfel elliptisch, stumpf,lieh, kahl, 4 — 5 Lin. lang. Kronenblätter: viel grösser als der Kelch, gelb, mit Adernetaumgekehrt eiförmig, stumpf, kurz-genagelt, etwas concav, die untern etwas grösser, dieseg—.10 Lin. lang. Staubgefässe: 10, sieben derselben mit nach unten herabgebogenenStaubfäden, 3 grössere (etwa halb so lang als die Blumenblätter) mit elliptisch durch 2Längsspalten aufspringenden Staubbeuteln, 4 kleinere, mit eiförmigen nach oben etwas ge-krümmten durch 2 Endlöcher aufspringenden Beuteln; die drei übrigen Staubgefässe gegendie übrigen sieben in entgegengesetzter Richtung gekrümmt, aber kürzer als sie, mit klei-nen eiförmigen oben 2hörnigen Staubbeuteln, diese Spitzen oder Hörner mit einem End-loch versehen, liegen kreuzschnabelartig übereinander. Die Staubbeutel: alle am Grundeschwach herzförmig und fruchtbar. Stempel: ebenso gekrümmt wie die 7 grossen Staubge-fässe, aber viel länger als sie, kurz gestielt, der Fruchtknoten zusammengedrückt, linealisch,
an beiden Enden verschmälert, weichhaarig, Griffel kurz, mit stumpfer Narbe. Hüls e 1__
2 Fuss lang und 1 Zoll dick, cylindrisch, mit 2 vorstehenden Längsnäthen versehen, stumpfzugespitzt, schwärzlich-braun, kahl und glatt, durch eine grosse Zahl Querschcidewänd«