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2 (1833)
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20
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"Wolle unten bekleidet. Staubbeutel: senkrecht aufstehend, mit weissem Staub. G r i f f e 1: fa-denförmig, so lang als die Staubgefässe. Narbe: dick, niedergedrückt-zweilappig. Frucht-knoten: oval, spitz. Kapsel: glatt, oval, dünn, zerbrechlich, von der Grösse einer Haselnuss,aussen umkleidet vom Kelch, 4klappig, 3 oder 4fächrig, in jedem Fach 1 2 Samen, welcheschwarz, länglich, dreiseitig, mit convexer Rückeniläche uud flachen Bauchseiten, auf ihrerganzen Aussenseite mit laugen und feinen rothbraunen Seidenhaaren besetzt sind.

Off: Radix Jalapae Praep. Resina Jalapae, Resina Jalapae praeparata, Sapo ia-lamnus. Die Jalapenwurzeln erhalten wir in dichten schweren Stücken von verschiede-ner Grösse und Gestalt, bald ganze Wurzeln, bald Stücke derselben, aussen lichtbraun mitziemlich tiefen, schwärzlichen Runzeln, innen concentrische Ringe und glänzend braune Punkteund Linien zeigend. Geruch haben sie nicht stark, aber einen bitterlichen scharfen wi-drigen Geschmack. Aus diesen Wurzeln wird das Jalapenharz ausgeschieden und dannzu den übrigen Praeparaten verwendet.

Verwechselungen: Es kommen zuweilen falsche Jalapenwurzeln vor, unregelmässige,Tundlichc, scheibenförmige Stücke, welche aussen mehr rothbraun, innen röthlich-weissund leicht, nicht hart, obgleich holzig,von schwachem Geruch und ohne Geschmack. Auchgetrocknete Birnen so wie andere Früchte mit Jalapentinctur getränkt, hat man dafür gegeben.

Chemische Beschaffenheit: Cadet de Gassicourt fand in 500 Theilen, 50 Harz, 24Wasser, 220 braunes, salzig schmeckendes, in Alcohol unauflösliches, gummiges Extract, 12,5Satzmehl, 12,5 Eiweiss, 4 phosphors. Kalk, 8,1 salzs. Kali, 2 kohlens. Kali, 2 kohlens. Kalk,Ol kohlens. Eisen, 2,7 Kieselerde, 0,2 salzsauren Kalk, 145 Holzfaser und 12 Verlust.Gerber fand in der Wurzel, wie sie im Handel vorkommt: 7,80 Hartbavz, 3,20 Weicnharz,17,90 gelind kratzenden Extractivstoff, 14,50 gummigen Extractivstoff, 8,20 Farbestoff, 1,90Schleimzucker, 15,60 Gummi mit apfels., phosphors. und schwefelsauren Kali- und Kalksalzen,3 20 Bassorin, 2,70 Eiweissstoff, 1,20 verhärtetes Eiweiss, 6,00 Stärkmehl, 8,20 Holzfaser480 Wasser, 2,40 Aepfels., theils frei theils an Kali und Kalk gebunden, 0,90 salzs. Kalk,050 salzs. Kali, 1,30 phosphors. Magnesia, 0,40 phosphors. Kalk, 3,00 kohlens. Kalk, 4,60Verlust. Hume glaubte ein Alcaloid darin gefunden zu haben, es war aber nur Jalapenharzmit Essigsäure verbunden. Das Harz wird durch Behandlung mit Aether in 0,7 Hartharzund 0 3 Weichharz zerlegt, es soll nach Goebel zusammengesetzt sein aus: 36,62 Kohlen-stoff 9,47 Wasserstoff. 53,91 Sauerstoff.

Nutzen: Die Jalapenwurzel ist so wie noch viel mehr ths aus ihr ausgezogeneHarz eins der kräftigem Purgiermittel, welches in" kleinen Gaben als Reizmittel wirkt, inerössern abführt, in üebermaass genommen Leibschmerzen, heftige Durchfälle und Entzün-dungen des Unterleibs hervorbringt. Bei fieberhaftem oder entzündlichem Zustande darfsie nicht °-e°-eben werden. Aber bei Verstockungen im Unterleib, Wassersucht, Scrofoln,VerscWeirinmgen des Darmkanals, Eingeweidewürmern u. s. w. hat man sich ihrer mit JYuz-7pn bedient. Das Harz wirkt bedeutend stärker.

FrHärun- der Kupfertafeln 117 und 118. Taf. 117. Ein Theil der blühenden, Pflanze a) eine Knosp*.

h) das*ganze Pistill, c) die ganze Kapsel, tl) dieselbe queer durchschnitten, e) der Samen mit seiner

Behaarung und f) ohne dieselbe. Taf. 118. Eine ganze IPurzeL

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