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2 (1833)
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Nutzen. Das Kraut, welches hauptsächlich zum Würzen der Speisen in der Kücheverwendet wird, dient, wie das des Quendels zum äusserlichen Gebrauch, doch ist es kräf-tiger in seiner Wirkung. Das aetherische Oel findet auf ähnliche Weise, wie die übrigenaetherischen Oele dieser Pflanzenfamilie seine Anwendimg.

Erklärung der Kupfertafel 116. Eine blühende Pflanze in nat. Gr., a) die ganze Blume, b) der Kelch,c) die längs aufgeschlitzte Blumenkrone, d) ein Staubgefäss, e) das Pistill, alles mehr oder wenigert-'ergr.. f) ein Achaenium in nat. Gr. g) dasselbe vergrössert und h) ebenso quer durchschnitten.

Convolvulus Jalapa.

Syst. sex. Pentandria Monogynia Sjst. nat. Convolvulaccae Juss.

Char. gen: Kelch: bleibend, tief- ötheilig, nnterständig: Blumenkrone: trich-terförmig mit längerer oder kürzerer Röhre und regelmässigem öfaltigem Saum; Staubge-fässe: 5 in der Röhre angeheftet; Pistill: einfach; Frucht: eine 2 3fächrige, 2 3-klappige Kapsel, deren Scheidewände auf die Klappennälhe stossend, sich von diesen lösen;die Fächer 2saamig, die Samen im untern Winkel des Fachs befestigt.

Char.

speciei

Stengel:

windend,

höckrig;

Blätter: herz-eiförmig, etwas runz

lig, unten zottig, unzertheilt oder gelappt; Blumenstiele; ein-oder mehrblumig; Staubfäden; am Grunde filzig; Samen: wolli

o -

Synonyme: Convolvulus Jalapa L. und der Schriftsteller: Ipomoea Jalapa Pursh,Ipomoea macrorhiza Michx. Deutsche: Jalapenwinde, Jalapenwurzel, Purgierwurzel,schwarze Jalape.

Vaterland: In sandigen Gegenden an der Ostküste von Mexico, bis nach Nord-amerika hin.

Beschreibung: Wurzel: rundlich-spindelförmig, fleischig, weiss-milchend, sehr gross,

in

aus

ein

mehrere ungleiche,

dem oberen Ende

dünner als

wenig

gewöhnlich mit kleinen

aussen mit einigen kleinen geringen Eindrücken, nach unten sichsenkrecht herabsteigende Würzelchen theilend. Stengel: mehrere,der Knolle, windend, gestreift, krautartig, in der Jugend röthlich,eine Schreibfeder, mit langen Aesten, am obern Ende zottig und

Höckerchen besetzt. Blätter: wechselnd, herz- oder eiförmig, unten zottig, leicht wellig,stumpf, zuweilen auch spitz, mit einer kleinen Drüse an der Spitze, ganz oder in 2, 3, 5Lappen getheilt. Nerv und Venen unten vorspringend,oben vertieft. Blattstiel: cylindrisch,oben gerinnt, höckrig, kürzer als das Blatt. Blumenstiel: 12 oder mehrblumig, achsel-ständig, einzeln, weichhaarig, wenig länger als die Blattstiele, am obern Ende mit zweigegenständigen ovalen Deckblättern versehen, welche vertrocknen und abfallen, und zweikleine Höckerchen zurücklassen. Kelch: bleibend, blass-grün, weichhaarig, länglich-oval, tief5s\>altig, die Abschnitte fast gleich lang, gegen die Blumenröhre angedrückt, oval, stumpf,aussen convex, 2 äussere, die drei innern an der Spitze abgerundeten umfassend. Blumen-krone, gross, aussen mit einer sehr kurzen und sehr feinen Behaarung bedeckt, die Röhre,cylindrisch, innen violett, aussen blass-lila. Der Saum breit-glockig, stumpf- ölappig, weissoder mit violetten Färbungen, die Lappen durch 5 sich nach der Spitze verschmälerndeviolette Banden bezeichnet. S taubgefässe: 5, ungleich, kürzer als die Röhre. Staubfäden:

wenig über dem Grund der Röhre angeheftet, weiss, mit violetter

cylindrisch, spitz, ein