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Stoff, Gummi; Holzfaser, etwas freie Säure, die mit Magnesia ein Salz bil-det, welches wenig in Wasser und nicht in Alcohol löslich ist. Martiusund St. George entdeckten auch in der Rinde den blauen Farbestoff Po-lychrom oder Schillerstoff. Auch die verschiedenen Theile der Blüthe,so^ wie die Frucht sind von Vaucquelin u. a. chemisch untersucht, waswir, da diese Theile nicht benutzt werden, übergehen.
Nutzen: Die Rosskastanie, welche als ein schöner Schatten ge-bender Baum, zum Bepllanzen der Wege und in den Gärten und Garten-anlagen vielfach verwendet wird, liefert in ihrer Rinde ein als kräftigesSurrogat der China betrachtetes Mittel, welches mit Erfolg bei faulich»ten und Wechsel/iebern, und überhaupt als ein tonisches Mittel in man-chen Krankheiten Anwendung gefunden hat. Diese Rinde giebt aberauch eine braune Farbe, und kann zum Gerben benutzt werden. DieSaamen sind ebenfalls bei Blutllüssen mit dem Character der «Schwäche,so wie bei Schleimllüssen verschiedener Art empfohlen worden; sie ge-ben nach Entfernung des bdttern Stoffs oder unverändert roh für vieleThiere ein treffliches Futter, da sie fast ganz aus Satzmehl bestehen. DasHolz kann verarbeitet werden, fault aber leicht der Feuchtigkeit ausge-setzt. Die Saamenkapseln soll man zum Schwarzfärben benutzen können,
Erklärung der Kupfertafel 85. Ein blühender Zweig in nat, Gr., a) ein Blumen-blatt, b) der Stempel, e) die ganze Frucht, d) der Saamen, alles in nat. Gr.
Oxalis Acetosella.
Syst. sex. Decandria Pentagyma. — Syst. nat. Gerania Juss. Oxalideae D.C
Char. gen.: Kelchblätter: 5, unterständig; Blumenblätter; 5,unterständig, unten zusammenhängend; Staubgefasse: 10, ungleich, wech-selsweis kleiner, die Staubfaden an der Basis verwachsen; Griffel: 5,Kapsel: oberständig, öfächrig, 5klappig, die Klappen in ihrer Mitte dieScheidewand tragend; Saamen trag er: im innern Winkel jeden Fachs;Saamen: mit einer Saamendecke umhüllt, aus welcher er elastisch her-vorgetrieben wird.
Char. specici: Stengellos, Wurzel: gezähnt, kriechend: Blätter:gestielt, dreizählig; Blattstiele: ungerandet; Blättchen: umgekehrtherzförmig, etwas feinhaarig, unten ohne Glandeln; Blumenstiele: ein-blumig, länger als die Blätter, mit 2 kleinen Deckblättchen über der Mitte;Blumenblätter: elliptisch stumpf; Griffel: so lang oder etwas längerals die langern Staubgefässe.
Abänderungen: Die Blume erscheint bisweilen etwas röthlich oder
pur-*