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c) Blumenblatt, d) Staubgefässe und Stempel, e) ein Staubgefäss, alles mehr oderweniger vergr., f) die Kapsel in nat. Gr., g) Queerdurchschnitt derselben, vergr.h) ein Saamen nat. Gr., i) derselbe vergr. und k) queer, 1) längs durchschnitten.
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I
Malva rotundif olia.
Syst. sex. Monadelphia Polyandria. — Syst. nat. Malvaceae Juss.
Char. gen.: Kelch: doppelt, äusserer dreiblättrig, innerer verwach-senblättrig, öspaltig: Blumenkrone: 5blättrig, malvenartig; Siaubge-fässe: in Menge in einen Bündel verwachsen; Staubbeutel: einfächrig;Griffel: walzenförmig, in viele haardünne Narben zertheilt; viele häutigeAchaenien ringförmig um den Fruchtträger gestellt.
Char. speciei: Niederliegend; weichhaarig oder etwas schärflich an-
fedrückt behaart; Blätter: herz-nierenförmig gelappt; Fruchtstiele:erabgebogen; Blumenkrone: doppelt bis dreimal länger als der Kelch;die häutigen Achaenien, ungerandet, nicht runzlig, filzig-feinhaarig.
Synonyme: Malva rotundifolia der meisten Autoren und derselbenVarietät bei Linne.; Malva vulgaris Fries; M. neglecta Wallr. — Deut-sche: Rundblättrige Malve, Gänsemalve, Pappelkraut, Käsepappel, Ross-,Hasen-, Gänse-, Feldpappel, Katzenkäse, Schafkäse u. s. w.
Vaterland: Fast durch ganz Enropa, von Russland bis Portugallmit Ausnahme der nördlichen und südlichsten Gegenden: an Wegen,auf Schutthaufen, in Dörfern u. s. w. Blüht von der Mitte des Sommersbis zum Eintritt des Frostes.
Beschreibung: Wurzel: senkrecht, mehr oder weniger ästig, viel-faserig, aussen gelblich-weiss, innen weiss; Stengel: ^— 2 F. lang, an derBasis gleich ästig, diese Seitenäste, meist niederliegend, stengeJähnlich,wie jener fast rund; alle grünen Theile mit sternförmigen Haaren schwach,bedeckt, dadurch schärflich oder weichharig; Blätter: lang gestielt, dieuntern tief herzförmig und 61appig, die obern 51appig, alle gekerbt-ge-sägt; Nebenblätter: dreieckig-lanzettlich, gewimpert; Blattstiele:oben gefurcht; Blumenstiele: einzeln oder mehrere zusammen, aus denAchseln der Blätter, kürzer als die Blattstiele; äussere Kelchblätter:linealisch-lanzettlich, kürzer als der innere Kelch, dessen Zipfel eiförmig,zugespitzt spitz; Blumenblätter: blass rosenroth, fast umgekehrt herz-förmig; Achaenien: 12-14, von einfachen kurzen Härchen filzig-weich-haarig, glatt, nicht runzlich; Saamen: rundlich-nierenförmig, dunkel-braun, schwach punktirt.
Off.: Malvae folia. — Die Blätter werden im Juni und Juli ge-