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1 (1830)
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149
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gereinigt, indem sie in Fässer gepackt einige Tage einer Gährung unter-liegen, dann an der Sonne getrocknet werden, oder man giebt die Saamenmit dem Brei in die Erde, bis die Fäulniss diesen zerstört hat (Cacao terre)nnd trocknet sie dann. Die Cacaobutter ist das darin enthaltene festefette Oel, welches durch warmes Auspressen gewonnen wird.

Chemische Beschaffenheit: Der Hauptbestandtheil der Cacaobohneist das fette Oel, es ist gelblich, von Talgconsistenz, schmilzt bei -f- 50°und hat ein spec. Gew. von 0,91; es wird, besonders wenn es durch Aus-pressen, nicht durch Auskochen, gewonnen wurde, nicht leicht selbst beilängerer Aufbewahrung ranzig.

Nutzen: Allgemein bekannt ist die vielfache Anwendung der Ca-caobohnen, indem man sie röstet, von der Schale befreit und mit Zuckerzu einem Teige reibt, zur Anfertigung der Chocolade, welche man aucrj.medicinisch, theils für sich als stärkendes Mittel, theils als Vehikel fürandere Substanzen: China, isländisches Moos, Wurmmittel u. a. benutzt.Auch die Schalen der Saamen hat man durch Infundiren mit heissemWasser als ein tonisches Mittel angewendet. Die Cacaobutter dient in-nerlich und äusserlich als ein milderndes, besänftigendes Mittel, welcheswegen der Leichtigkeit des Eintrocknens, wegen seines Wohlgeruchs,und weil es nicht so leicht ranzig wird, sich zu manchen Zwecken be-sonders empfiehlt, und auch unter den Schönheitsmitteln eine Stelle er-halten hat. Der säuerliche Brei der reifen Cacaofrucht wird von den Ein-gebornen und Negern gern genossen.

Erklärung der Kupfertafel 75. Ein Zweig mit Blumen und Früchten, nebst geöffne-ter Frucht, in nat. Gr., a) eine Blumenknospe, b) die Blume, c) ein Blumenblatt,d) Kelch und Staubgefässe, e) Staubgefässe, alles vergr., f) g) Saamen, und h)Saamenbl'ätter des Embryo in nat. Gr.

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Calendula officinalis.

Syst. sex. Syngenesla Necessaria. Syst. nat. Synanthereae Rieh., Compositae Aut.

Chat, gen.: Köpfchen: strahlig; Scheibenblumen: mehrfach,regelmässig, alle männlich, jede mit gradem, cylindrischem, taubem Frucht-knoten, mit langer Kronenröhre und 5theiligem Saamen ohne Anhänge,mit einfachem, durch zweispaltig-kegliche safthaarige Narbe beendetemGriffel und cylindrischem, weissem, fleischigem Nectarium. Randblumen:einreihig, bandförmig, weiblich, jede mit fast cylindrischem, stark nachinnen gebogenem, mit verschiedenen Anhängen" auswachsendem saamen-kronlosem Fruchtknoten, mit 2spaltigem Griffel, dessen Aeste auf ihrer

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