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1 (1830)
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Nutzen' In Ostindien, auf den Molucken und in Java hält mandas Caieputöl' fast für ein Universalmittel; die dort ansässigen Europäerwenden es bei chronischen Rheumatismen, überhaupt als ein flüchtigesReizmittel in der Dose von einigen Tropfen mit Infusion von aromati-schen rftpnzen an. Bei uns findet es äussernch und innerlich geringeAnwendung bei .krampfigen und convulsivischen Krankheiten, auch beiRheumatismen, rheumatischem Zahnschmerz u. s. w. ist es empfohlen. Esbefördert Menstruation und Haemorhoidalfluss. Gegen Insekten soll esein gutes Schutzmittel in den Sammlungen seyn.

Erklärung der foipfertafel 67. Ein Mühender Zweig in nat. Gr., a) eine Blume,h) ein Blumenblatt nebst Staubgefiissbundel, c) Kelch geöffnet u. Fruchtknoten,d) Quer durchschnitt des letztem, e) Längendurchschnitt des Kelchs und Frucht-knotens, edles vergr., f) Fruchtkapsel in nat. Gr., g) dieselbe aufgesprungenu. vergr.

Anemone pratensis.

Syst. sex. Polyandria Polygynia. Syst. nat. Ranuncidaceae Juss.

Char. gen: Hülle: dreiblättrig, entfernt von der Blume stehend;Kelch: blumenblatlartig, 5 15blättrig; Blumenblätter: fehlend; Staub-gefässe: sehr viele unten auf dem Fruchtboden; Stempel: sehr vieleauf einem cylindrischen oder conisehen Fruchtboden; Frucht: Achaenienzahlreich, geschwänzt oder ungeschwänzt.

Char. speciei: Blätter: tief iiederspaltig eingeschnitten, die Ab-schnitte vieltheilig, die Theile linealisch; Blume: hängend; Kelchblät-ter: G, aufrecht, etwas zusammengeneigt, an den Spitzen zurückgeschla-gen; Achaenien: bärtig-geschwänzt.

Abänderungen: Es finden sich viel Abänderungen mit breitern undschmälern Blatttheilen, dunklern und blassern Blumen.

Synonyme: Anemone pratensis L. u. d. meisten Autoren, Pulsa-tilla pratensis Miller, Puls, nigricans Störk. Deutsche: kleine, ge-meine, hängende, schwarze Küchenschelle, Osterblume, Windblume u.s.w.

Vaterland: Auf trocknen, grasigen u. sonnigen Hügeln und Wald-

Slätzen im östlichen Europa, von Schonen durch Dänemark, Deutschland,as europäische Russland bis nach Constantinopel, westlich bis nach Frank-reich. Blüht im ersten Frühjahr.

Beschreibung: Wurzel: dick, senkrecht, mehrköpflg, aussen schwärz-lich, innen weisslich, wenig ästig, oben durch die Reste vorjähriger Blät-ter faserig-schopfig. Die ganze Pflanze mit langen abstehenden weissen