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1 (1830)
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einzelnen Saamen, 2klappig mit trennbarer innerer Fruchthülle Saa-menblätter: gross, gefalten. '

Char. speciei: Blätter: gedreit; Blüthentrauben oder Rispen-gestielt, beinahe endständig; Kelch: 5zähnig, 34 unfruchtbare Staub-fäden.

Synonyme: Galipea Cusparia Aug. St.Hilaire und Decandolle; Cus-paria febrifuga Humb., Bonplandia trifoliata Willd., Angostura CiispareRoem. und Schultes. Deutsche: Angusturarindenbaum.

Vaterland: In Wäldern Südamerica's am untern Orinoco, in denUmgebungen des Meerbusens von Sta Je, bei Cumana und St. Thomasdel' Angostura.

Beschreibung: Baum: von 60'80 Fuss Höhe, belaubtem immer-grünem Wipfel mit wechselständigen Zweigen; Rinde: gelblich grau;Holz: gelb und hart wie Buchsbaumholz. Junge Zweige grün mit weis-sen Punkten, kahl; Blätter: wechselnd,gestielt, gedreit; Blättchen: sehrkurz gestielt, elliptisch, an beiden Enden zugespitzt, 11£ F. lang, obenkahl, dunkelgrün, glänzend, oben matter mit sehr feinen weissen Haarenbesetzt, durchscheinend-punktirt; Blattstiel: 11| F. läng, oben ge-rinnt, mit weissen feinen Haaren besetzt; Blumen: in einer wenig ver-ästelten Rispe oder zusammengesetzten Traube, welche lang gestielt ist.Der allgemeine Blüthenstiel ist von" sehr kurzen, die besondern vonlängern büschlig-gestellten Härchen scharf; Kelch: eben so behaart, fastfilzig, glockig, fast bis zur Hälfte öspaltig, Zipfel oval, stumpflich; Blu-menkrone: büschlig-behaart leicht filzig, Röhre länger als der Kelch fast5eckig, Rand, ausgebreitet mit elliptischenstumpfenZipfeln; Staubgefässe:5 7, von denen 23 mit Staubbeuteln die übrigen aber, unvollkommenausgebildet, an der Spitze mit einer Drüse versehen sind; Griffel: fa-denförmig, kahl, Narbe: kopfförmig, fünfgekerbt; Frucht: fünf amGrunde verbundene Saamenkapseln, jede mit einem nierenförmigen

Saamen.

Off.: Angusturae Cortex. Die Rinde der Zweige kommt in ziem-lich flachen oder etwas gekrümmten Stücken zu uns, welche ^ 1^ Liniendick sind, äusserlich eine dickliche, etwas unebene, graulich und bräunlichgelbliche auch weisshche, etwas mehlige Oberhaut zeigen, innen aber glattund bräunlich-ockergelb sind, auf dem Bruch zeigen sie sich wenig spfit-trig und etwas dunkler als auf der Innenseite. Ihr Geschmack ist starkbitter, später etwas scharf und brennend, wenig aromatisch.

Verwechslungen: Es ist häufig eine falsche Angustura-Rinde mitin den Handel gekommen, über deren Blutterpllanze und Vaterland dieSchriftsteller verschiedener Meinung waren, welche aber aus Südamerikavon einem Baum aus der Familie der Stiychneen stammt, sie kommt vorin unregelmässigen, 2 Lin. dicken, melir oder weniger, gebogenen und ge-rollten