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Narbe 2spaltig mit spitzen Zipfeln; Achaenien: elliptisch, am Grundeschief abgestutzt, braun.
Ojf: Herba Rorismarini — Oleum Rorismarini — Praep. SpiritusRorismarini. — Die Blätter getrocknet von aromatischem Geruch undscharf gewürzhaftem kampherartigem Geschmack. Das Oel ist wasserklarhat den starken Rosmaringeruch und das im Handel vorkommende einspec. Gew. von 0,905 oder 0,911.
Verwechslungen; Dem Oel wird zuweilen Terpenthinöl zugesetzt,was sich, durch Beimischung eines gleichen Volums wasserfreien Alcoholserkennen lässr, da dieser das Rosmarinöl auflöst, das andere dagegen aus-scheidet.
Chemische Beschaffenheit: Eine Analyse des Krauts besitzen wirnicht, der vorwaltend wirksame Theil darin ist aber das ätherische Oel,von welchem 1 Pfund Blätter 1 — 2 Quentchen enthalten, in nicht ge-hörig verschlossenen Gefässen setzt es bis zu -^ seines Gewichts Kampheroder ein diesem sehr ähnliches Stearopten ab.
Nutzen: Die Rosmarinblätter und die verschiedenen daraus berei-teten Präparate geben ein sehr erregendes, belebendes, daher zertheilendesMittel, welches vorzüglich äusserlich seine Anwendung findet, aber auchbei mehreren Krankheiten der Nerven innerlich als ein excitirendes Mittelbenutzt wird.
Erklärung der Kupfertafel 54. Ein blühender Zweig in nat. Gr., a) eine Blumevergr., b) der Stempel vergr., c) die 4 slcJiaenien auf dem Fruchtboden und (1)eins derselben besonders in nat, Gr. e) dasselbe vergrussert.
Galipea Cusparia
Syst. sex. Pentandria Monogynia. — Syst. nat. Rutaccae Sect. Diosmeae AmewcaTta*
Adr. d. Juss.
Chat, gen: Kelch: kurz 5zähnig oder spaltig; Blumenblätter:5, zu einer präsentirtellerförmigen Blumenkrone verwachsen oder verei-nigt; Staubgefässe: 5, seltner 6 — 8, von denen 2 — 4 steril sind, oder5 fruchtbare, mit den Blumenblättern vereinigt, eingeschlossen; Staubbeu-tel länglich-herzförmig; Fruchtknoten: 5, mehr oder weniger mit ein-ander verwachsen, von einem becherförmigen drüsigen Fruchtboden um-geben; Griffel: verwachsen oder frei, mit stumpfer endlicher Narbe.Gap sein; 5 oder durch Fehlschlagen weniger, mit durch Fehlschlagen