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1 (1830)
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das Forsts bedient, eben so beim Keichhusten, in der Bräune, dochdas Mittlei mehr in nördlichen Gegenden im Gebrauch als bei uns.

Erklärung der Kupfertafel 53. Ein blühender Zweig der Pflanze in nat. Gr.', a) einBlatt vergr. und queer durchschnitten von der untern Seite, b) der Kelch mitden Staubgefässen und dem Stempel vergr., c) eine aufgesprungene Kapsel, undd) ein Saamen vergrdssert.

ist

Rosmarinus officinalis.

Syst. sex. Didynamia Gymnospernna. Syst. nat. Labiatae Juss.

Char. gen: Kelch: 2lippig, Oberlippe schwach 3zähnig, UnterlippeOsrjaltig; Blumenkrone: rachenförmig 2lippig, Oberlippe ausgerandet,Unterlippe 3theilig; Staubgefässe: 2, unvollständig, Staubfäden lang,gekrümmt, mit einem Zahn, Staubbeutel einfächrig; Frucht: vier Achaenien.

Char. speciei: Blätter: sitzend und weiss-filzig.

Abänderungen: Aendert ab mit breitern und schmalem, untenweiss-hlzigen oder grünen und kahlen Blättern.

Synojiyme: Rosmarinus officinalis L. und aller SchriftstellerDeutsche: Rosmarin.

Vaterland: In fast allen Ländern um das mittelländische Meer auftrockenen Hügeln und-Felsen, von den Säulen des Hercules bis nachKleinasien. Blüht im April und Mai.

Beschreibung: Strauch von 1 bis 5 F. Höhe, mit gelbbrauner undgrauer Rinde an den altern Theilen, grau- und weiss-filziger an den jun-gem; Blätter: sitzend, gegenüberstehend, breiter oder schmaler linealisch,stumpflich, oben grün, runzlich mit vertieften Nerven und zurückgeroll-tem Rande, unten grün oder weissiilzig mit vortretenden Nerven; Blu-men: in armblüthigen Trauben an den Spitzen kleiner Seitenzweige. DieSpindel, die kurzen Blumenstielchen und das unter jedem derselben be-findliche sehr kleine eiförmige Deckblatt sind weiss - filzig; Kelch:schwach weiss-filzig; Blumenkrone: blassblau, Röhre kaum länger als der

Kelch, Oberlippe aufwärts gebogen, Unterlippe herabgebogen, Mittellap-pen elliptisch, am Grunde keilförmig, länger als die seitlichen; Staubge-fässe und Griffel: frei hervortretend, etwas nach unten gekrümmt